Diamantenpracht des Rokoko

Exquisite Demi Parure mit Diamanten in Gold & Silber, Normandie um 1780

In der Zeit des Rokoko war Diamantschmuck besonders gefragt. Selbst die neu entdeckten Diamantvorkommen in Brasillien konnten mit der immer größeren Nachfrage kaum Schritt halten, sodass der Preis der edlen Steine immer weiter stieg. Die hier vorliegende Demi Parure entstammt dieser prunkliebenden Epoche, genauer, der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Delikate Ranken und Blüten bilden ein Paar Ohrhänger mit dazu passendem Anhänger. Alle Stücke sind aus Einzelteilen aufgebaut, die beweglich miteinander verbunden sind. Die Oberfläche des filigran gearbeiteten Schmuck-Sets ist dabei reich mit kleinen schimmernden Diamanten besetzt. Die Steine in historischen Rosen- und Tafelschliffen sind in geschlossene Spiegelfassungen teils aus Silber, teils aus Gold gefasst. Ihr Glanz ist viel weicher als der moderner Steine und samtig glänzen sie im Licht. Praktische Bügel machen das Tragen der großen Ohrhänger, die trotz ihrer Größe überraschend leicht gearbeitet sind, besonders einfach und angenehm. Der Anhänger trägt auf seiner Rückseite zwei Schlaufen, durch die Samtband gezogen werden kann. Etwa einhundert Jahre nach der Entstehung der Parure wurde beim Pariser Juwelier Etienne Wille ein passendes Kästchen angefertigt. Nicht zuletzt hierdurch, wohl geschützt vor den Zeitläuften, hat sich das verführerische Schmuckensemble wunderbar erhalten. Es atmet geradezu den Geist dieser den Sinnesfreuden zugewandten Epoche und lässt uns träumen von der Welt der Marie Antoinette. Zur Datierung vergleichen Sie ein ganz ähnliches Stück in: Ginny Redington Dawas/Olivia Collings: Georgian Jewelry 1714–1830, Woodbridge 2007, S. 152f.

Diamanten im Rosenschliff, auch „rose couronée“, gekronte Rosen genannt, finden sich bereits bei Schmuckstücken des 16. Jahrhunderts und berühmte Diamanten wie der „Orloff“ oder der „Großmogul“ sind zu Rosen geschliffen. Diese Form des Diamantschliffs zeichnet sich dadurch aus, dass die Oberseite des Diamanten sternförmig facettiert ist und die Unterseite flach geschliffen wurde. So entsteht ein ganz spezifischer, sanfter Schimmer, der sich sehr vom manchmal grellen Funkeln der heutigen Brillanten unterscheidet. Die Diamantrose, die ihren Ursprung in den Niederlanden hat, erfreut sich deshalb auch heute noch zahlreiche Liebhaber, weil schöne Rosen aus Diamant immer seltener zu finden sind.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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