Evas Ohrringe

Exquisite Ohrringe des späten 18. Jahrhunderts aus Gold, Silber & Diamanten

Schöne, gut erhaltene antike Ohrringe sind schwer zu finden. Viel zu gern wurden sie zu allen Zeiten getragen und oft geht einer davon verloren. Um so erstaunlicher ist es, dass die hier vorliegenden, wunderbaren Ohrringe aus dem 18. Jahrhundert die Zeitläufe gemeinsam überstanden haben. In der Epoche des späten Rokoko fiel es den Damen bisweilen schwer, der sich rasch ändernden Mode zu folgen. Anfang 1774 waren kleine, tropfenförmige Ohrringe der letzte Schrei, während nur drei Monate später überhaupt kein mehr Ohrschmuck getragen wurde. In den letzten Dekaden des 18. Jahrhunderts waren vor allem lange Ohrringe gefragt, die bei den turmhohen Frisuren und Perücken der Zeit nicht untergehen sollten. Das vorliegende Paar stammt aus eben dieser bewegten Epoche. Die langen Ohrringe sind aus Rotgold geschmiedet und und mit funkelnden Diamantrosen besetzt. Die weißen Edelsteine werden von zeittypisch geschlossenen Spiegelfassungen aus Silber gehalten. Dreiteilig aufgebaut, zeigen sich eleganten die Hänger in ausladend vegetabiler Form und enden in drei beweglich abgehängten Blüten. Bei aller unschuldiger Pracht haben die Schmuckstücke doch auch eine tieferer Bedeutung, die sich erst auf den zweiten Blick enthüllt. So schmückt die Oberteile der Ohrringe der Körper einer sich windenden Schlange, die sich in den Schwanz beißt. Wie im Paradiesgarten lauert sie als ewige Verfühererin zwischen den goldenen Blättern und gemahnt zur Wachsamkeit. Denn die Sünde, zu der ja auch die (übermäßige) Eitelkeit zählt, lauert an vielen Stellen... Wunderbar erhalten, wurde das vorliegende Paar in früherer Zeit durch praktische Klappbrisuren aus hochkarätigem Gold ergänzt, die beim Tragen besonders gut verträglich sind. So kann der Ohrschmuck noch heute einen intimen Einblick in die Gefühlswelt des 18. Jahrhunderts geben, die bei aller diesseitigen Lebensfreude doch auch stets auch auf das eigene Seelenheil bedacht war.

Diamanten im Rosenschliff, auch „Rose couronée“, „gekrönte Rosen“ genannt, finden sich bereits bei Schmuckstücken des 16. Jahrhunderts; zahlreiche berühmte Diamanten wie der Orloff und der Großmogul sind in diesem Rosenschliff gestaltet. Er zeichnet sich dadurch aus, dass die Oberseite des Diamanten sternförmig facettiert ist und die Unterseite flach geschliffen wurde. So entsteht ein ganz spezifischer, sanfter Schimmer, der sich sehr vom manchmal grellen Leuchten der heutigen Brillanten unterscheidet.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


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