Geheimnisvolle Zeichen

Extravaganter Retro-Ring mit Grünachat-Siegel der Bahai in Gold, um 1940


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Beschreibung
Noch bis weit in die 1930er Jahre hinein war die Schmuckmode hauptsächlich von Weißjuwelen geprägt, die mit Diamanten in Platin und Weißgold besetzt waren und die flach-geometrische Ästhetik des Art Déco aufzeigten. Parallel dazu entstanden aber auch zahlreiche Entwürfe aus Hand erfinderischer Künstlergoldschmiede, die vom Expressionismus ausgehend, avantgardistisch und gerade ab Ende der 1930er Jahre auch architektonisch entwarfen. Die Formen wurden kräftiger, körperhafter, die Volumina größer und der Schmuck noch einmal prächtiger, wobei die Farbigkeit der verwendeten Steine und des Metalls eine große Rolle spielte: Man liebte Farbsteine und sattes Gold. Der vorliegende Ring entstammt dieser Bewegung. Die breite Schiene weitet sich zum Ringkopf und fasst mit extravaganten Ornamenten einen grünen Schmuckstein. Es handelt sich um einen Grünachat, der zu einem ovalen Cabochon geschliffen wurde. Auf seiner Oberfläche sehen wir geheimnisvoll gravierte Zeichen. Zwei Sterne flankieren ein Symbol aus sich kreuzenden Elementen. Es handelt sich um das sogenannte Ringsymbol, eines der Erkennungszeichen der Bahai-Religion. Diese relativ junge Glaubensrichtung entstand im 19. Jahrhundert im Nahen Osten. Der Gründer Bahāʾullāh (* 12. November 1817 in Teheran; † 29. Mai 1892 in Akkon) entwickelte eine Lehre von der gleichwertigen Bedeutung aller Religionen und der Verbundenheit aller Menschen unter einem allwissenden und allliebenden Gott. Ziele des gläubigen Lebens sind dabei Gerechtigkeit, Liebe, Großzügigkeit und Wahrhaftigkeit. Heute folgen etwa 5 Millionen Menschen dieser Religion. Das Ringsymbol ist eine Kalligraphie aus den beiden arabischen Buchstaben „Ba“ und „Ha“ zwischen zwei Sternen. Der Ring ist sehr schön erhalten und fand aus Heidelberg zu uns. In seiner ausdrucksstarken Form ist er ein Schmuckstück, das auch heute wie damals dekorativ und edel schmückt!
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Der Amethyst, Achat, Jaspis, Citrin und Onyx – all diese Steine fallen in die Gruppe der Quarze. Ihre Farben jedoch sind ganz einzigartig. Der Amethyst ist der violette Sohn dieser Familie. Sein Name, aus dem griechischen „amethystos“ – „dem Rausche entgegenwirkend“ – drückt den alten Glauben aus, dass seine Trägerin gegen die berauschende Wirkung von Wein gefeit sei. Vom tiefen Violett der sibirischen Amethyste reicht das Farbspektrum bis hin zu einem zarten, kühlen, beinahe rosafarbenen Ton, der auch „Rose de France“ genannt wird.
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Unser Versprechen

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Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen – damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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