Libellentanz

Fabelhafte vintage Libellen-Brosche mit kostbarem Besatz, um 1980

Wir Libellen Hüpfen in die Kreuz und Quer, Auf den Quellen Und den Bächen hin und her. Schwirrend schweben Wir dahin im Sonnenglanz: Unser Leben Ist ein einz’ger Reigentanz. Wir ernähren Uns am Strahl des Sonnenlichts, Und begehren, Wünschen, hoffen weiter nichts Mit dem Morgen Traten wir ins Leben ein; Ohne Sorgen Schlafen wir am Abend ein. Heute flirren Wir in Freud' und Sonnenglanz; Morgen schwirren Andre hier im Reigentanz. August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798–1874) Die Libelle ist eines der Tiere, welches die Künstler inspirierte wie kaum ein anderes. Schon das englische Wort für Libelle, „Dragonfly“, zeigt an, dass die Libelle im keltischen Kulturkreis für einen kleinen fliegenden Drachen gehalten wurde. Die Libelle ist in dieser Vorstellung eine kleine Drachenart, auf denen Feen und Elfen fliegen können – so wurde die Libelle als kleiner Feendrache einer märchenhaften Parallelwelt gesehen. Der germanische Volksglauben hält eine andere Deutung bereit. So sollen sich kürzlich verstorbene Seelen in Libellen verwandeln, um in den Himmel aufzusteigen. Diese Geschichten, das Irisieren der Flügel des großen und geheimnisvollen Tieres und seine schwebenden, ätherischen Flugbewegungen begeisterten die Entwerfer des Jugendstil und regten ihre Phantasie an. Und so fand die Libelle schnell Eingang in das Kunstgewerbe der Zeit um 1900: Sie findet sich als Gravuren auf den Gläsern Laliques in Paris ebenso wie in Marketterien den Möbeln Majorelles in Nancy. Auch die großen Juwelenhäuser Europas fertigten Ebenbilder des kleinen Luftdrachens aus edlen Materialien, die sich auf den Kleidern der Damen der Jahrhundertwende niederließen. Die vorliegende Libelle, als Brosche zu tragen, begeistert durch ihre qualitätvolle Verarbeitung und exquisite Ausstattung. Sie ist aus hochkarätigem Gold von Hand gearbeitet. Ihr Körper besteht aus kostbaren Saphiren und Smaragden. Als kleines Glanzlicht ist ein Brillant an die Spitze des Schwanzes eingesetzt. Zwei grüne Smaragde bilden zudem die Augen des Tieres. Die Flügel bestehen aus Gold mit spannender Oberflächenbearbeitung - so ist es dem ausführenden Goldschmied gelungen, das Schimmern der irisierenden Flügel einzufangen und in Metall zu bannen. Das Tierchen flog und hier in Berlin zu und wir denken, dass es in den Jahren um 1980 entstand. Es nimmt Bezug auf den naturalistischen Jugendstil der Jahre um 1900 und ist verspielt, dekorativ und aus feinsten Materialien.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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