Alle Wege führen nach Rom

Feiner antiker Mikromosaik-Anhänger mit Goldkette, um 1890

Alle Wege führen nach Rom, und in der Mitte Roms liegt das Forum Romanum, der Nabel der Welt. Tatsächlich gab es in der Antike hier einen kleinen Tempel, den Umbilicus urbis, der ganz wörtlich als Nabel der Stadt und des Reiches galt. Heute ist die Pracht des römischen Reiches vergangen, doch zwischen all den Resten jener großen Zivilisation ragen einige Säulen besonders empor: Es sind die Reste des Tempels des Vespasian und des Titus, drei rund 15 Meter hohe Säulen unter einem Stück Gebälk, welche seit beinahe 2.000 Jahren unbeeindruckt dem Verfall und den Unbilden der Zeiten zu trotzen scheinen. Zu scheinen, wohlgemerkt: Denn tatsächlich können wir die Säulen, wie sie auch das hier vorliegende, feine Mikromosaik zeigt, erst seit 1811 bewundern. Zuvor waren sie beinahe zwei Dritteln von Erde und Trümmern verschüttet. Erst zu Beginn des neuen Jahrhunderts wurden sie freigelegt, restauriert und wieder vollständig sichtbar. Das Mosaik, das eine Kordelfassung aus vergoldetem Silber zum Anhänger macht, ist zum Ende des 19. Jahrhunderts entstanden. Eine passende Venezianerkette aus Gold macht den Anhänger sofort um den Hals tragbar.

Der Ursprung der Kunst des Mikromosaiks liegt in Rom. Hier, genauer im Vatikan, bestand seit dem 16. Jahrhundert eine Werkstatt für Mosaike aus Glassteinen. Zunächst um die im Petersdom aufgestellten Altargemälde in dauerhafter Form gegen Kerzenruß, Feuchtigkeit und Dreck zu schützen, welche die vielen Pilger in die Kirche brachten. Später, nachdem diese Aufgabe dann abgeschlossen war, entstanden weiterhin Gemäldekopien sowie Landschaftsdarstellungen in Gemäldegröße. Die Idee, diese letztlich antike Technik auch für Schmuckstücke und zur Dekoration kunstgewerblicher Gegenstände zu nutzen, entstand zum Ende des 18. Jahrhunderts. Im Rahmen der Grand Tour erreichten zahllose Reisende aus Nordeuropa die Stadt und erzeugten eine große Nachfrage nach Souvenirs. Nicht zuletzt um diesen Markt zu bedienen, entstand eine ganz neue Kunstform: Mikromosaike sind klein und transportabel und eigneten sich daher ganz besonders dazu, mit in die Heimat im Norden genommen zu werden. Da sie außerdem meist die Schönheiten Roms oder Motive aus der Antike zeigen, verwundert ihr Erfolg als Reiseerinnerung kaum.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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