Schimmernder Tropfen

Feiner Art Déco-Anhänger mit Aquamarin & Diamanten, um 1925

Wie ein schimmernder Tropfen klaren Meerwassers leuchtet der vorliegende Anhänger der Jahre um 1925. Der Stein strahlt in jenem herrlichem Wasserblau, das ihm seinen Namen verliehen hat. Feine Diamanten begleiten ihn und steigern so das sinnliche Leuchten des Stückes noch weiter. Der Aquamarin im klassischen Ovalschliff lässt das Licht tief in sich eindringen. Durch die große zentrale Tafel blicken wir bis auf den Grund dieses gleichsam erstarrten Sees. Ein schöner Anblick, der zugleich tief und doch leicht wirkt. Die Unterkaderung des Anhängers ist aus Gelbgold gearbeitet, während die Front mit hellem Platin belegt ist. Arabeske Sägearbeiten, feine Millegriffes sowie sechs Diamantrosen fügen dem Stück funkelnde Glanzlichter hinzu und zeigen die elegante Formensprache des Art Déco. Eine moderne Ankerkette aus Platin macht den Anhänger um den Hals tragbar.

Der Aquamarin ist ein Edelstein, der beinahe alle Edelsteinliebhaber sofort in seinen Bann zu ziehen vermag. Mineralogisch ist der Aquamarin eine Varietät des Minerals Beryll, jener Gruppe von Mineralien, zu denen auch der Smaragd und der Heliodor gehört. Die bedeutendsten Vorkommen des Schmucksteins finden sich in Madagaskar und Brasilien, wo in der Stadt Ceará die schönsten, sog. Santa Maria-Aquamarine gefördert werden. Als Schutzstein der Seefahrer, Edelstein der Verliebten oder als Stein, der Weisheit verspricht – seit Jahrtausenden ist der Aquamarin einer der geschätztesten Edelsteine der Welt. Bereits in der Antike verehrten ihn die Menschen wegen seines Glanzes und seiner Farbe, die an Meer und wolkenlosen Himmel erinnert. Überlieferungen zufolge glaubte man zudem, dass der Edelstein den Gott des Meeres, Poseidon besänftigen könnten: Seeleute warfen daher bei wüsten Stürmen Aquamarine über Bord, um die Wut des Meeresgottes zu lindern. Im Mittelalter wurden Aquamarine in die Reliquiare der Heiligen gesetzt, oft als Gucklöcher, um in das Innere der Goldschmiedearbeiten schauen zu können, denn Aquamarine sind meist besonders rein und ohne Einschlüsse. Die hellsten, weißesten Berylle nutzte man schließlich sogar, um Brillengläser daraus zu schleifen - woher sich überhaupt auch unser Wort hierfür ableitet!

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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