American Dream

Filigranes Armband mit Diamanten in Weißgold, USA um 1925


3.790,00 € *
Inhalt 1 Stück
inkl. ges. MwSt., versandkostenfrei
Beschreibung
Schmuck in elegantem, kühlen und edlen Weiß - das war der Traum der Schmuckgestalter seit dem späten 19. Jahrhundert. Doch die technischen Möglichkeiten setzten diesem Traum noch einige Zeit einen Riegel vor. Weiße Diamanten waren zwar verfügbar, doch der heikle Punkt war die Frage nach dem richtigen Metall. Zunächst behalf man sich mit Silber als Metall für die Fassungen der edlen Steine, doch Silber läuft an und verliert seinen weißen Glanz - um die Jahrhundertwende dann nutzte man Platin. Das Patent für Weißgold wurde erst 1913 von Karl Richter in Pforzheim eingetragen. In den USA war es jedoch David Belais, der etwa zeitgleich an einer Legierung für Weißgold arbeitete. Diese ließ er 1918 patentieren - und so kann auch das vorliegende Armband aus den USA nicht früher zu datieren sein. Tatsächlich ist das Armband ein recht frühes Beispiel für einen amerikanischen Weißgoldschmuck und weist die feine Formensprache des amerikanischen Art Déco auf. Typisch ist, dass die einzelnen Elemente des Bandes nicht massiv, sondern wie Spitze durchbrochen gearbeitet sind. So entsteht ein besonders leichter, filigraner Eindruck. Das Thema des kostbaren Weiß greifen sieben große Altschliff-Diamanten auf, die zusammen etwa 1,89 Karat auf die Waage bringen. Zumindest einige der Diamanten sind ausweislich ihrer Schliffe älter als das Armband selbst und entstammen vermutlich Schmuckstücken des 19. Jahrhunderts. Dies war in dieser Zeit ganz üblich, denn der Geschmack hatte sich nach dem ersten Weltkrieg grundlegend gewandelt. Große, schöne Diamanten wurden aus unmodern gewordenen Stücken ausgefasst und fanden Eingang in hochmoderne neue Juwelen. Tatsächlich warben einige Juweliere sogar mit diesem Vorgehen, so etwa Daniel Low aus Salem, Massachussets, der ihm in einem Katalog des Jahres 1917 eine Seite widmete (vgl. letzte Abb.). Das Armband ist sehr schön erhalten und erzählt dabei über seine wiederverwendeten Edelsteine noch eine Geschichte, die über sein eigenes Alter hinausgeht. Ein wunderbarer und dabei sehr tragbarer Schmuck aus den Jahren des Great Gatsby!
Mehr Erfahren
Der Name Belais ist in den USA vor allem mit einem assoziiert: Dem Weißgold. Denn unter David Belais, der das Unternehmen 1863 gegründet hatte, experimentierte man viele Jahre lang mit Goldlegierungen, welche die weiße Farbe des Platins mit den Vorzügen des Goldes kombinieren sollten. Als Belais sein Patent aber 1918 eintragen ließ, war ihm bereits der deutsche Karl Richter aus Pforzheim voraus, der 1913 sein eigenes, etwas abweichendes Patent für Weißgold hatte eintragen lassen. Durch den Weltkrieg aber fand Richters Erfindung vorerst kaum Anwendung, und so war es schließlich zumindest in den USA der Name Belais, der synonym mit hochkarätigem Weißgold wurde.
Mehr Erfahren
Mehr Lesen
Größe & Details
American Dream
3.790,00 € *
Inhalt 1 Stück
inkl. ges. MwSt., versandkostenfrei
Unser Versprechen

Unser Versprechen

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen – damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.