Mikimoto sei Dank

Frühe Zuchtperlenkette mit Saphir-Schließe, Tschechoslowakei um 1930

„Perlen, sonst bisweilen ebenso kostbar wie Diamanten, sind in der Wirkung als Schmuck bescheidener als diese, wir möchten beinahe sagen, poetischer. Es muß oft lange gesammelt werden, ehe man gleichmäßige Perlen zu einem Halsbande zusammenbringt. Es dauerte beispielsweise fünf Jahre, ehe das wunderschöne Perlenhalsband, das der Kaiser Friedrich als Kronprinz seiner jungen Gemahlin zur Hochzeitsgabe überreichte, fertig gestellt wurde.“ (Der Bazar. Illustrirte Damen-Zeitung, 40. Jahrgang 1894, Nr. 6, S. 57). Wie der oben zitierte Abschnitt aus dem deutschen Damenjournal Bazar zeigt, war Perlenketten zu besitzen einst das Privileg nur weniger sehr betuchter Damen. Der Mann, der Perlen schließlich für eine breitere Bevölkerungsschicht erschwinglich machte, war der japanische Unternehmer Mikimoto: Die Zuchtperlen, mit denen die auf eine klassische Garderobe bedachte Dame sich heute wie selbstverständlich schmückt, gehen auf einen von ihm erfundenen Prozess zurück. Als seine Perlen dann in der Zeit um 1920 endlich auch auf dem europäischen Markt erhältlich waren, sorgte dies für eine große Sensation. Die vorliegende Kette ist ein frühes Beispiel für eine Zuchtperlenkette, deren einzelne Perlen nicht jahrelang auf sich warten ließen, und zeigt sich in Matinée-Länge im Verlauf geknüpft. Eine Schließe in der zeittypisch geometrischen Gestaltung des Art Déco stellt eine weitere Innovation dar, denn sie ist aus Weißgold gefertigt – einem Material, das 1912 erfunden wurde und erst im Art Déco weitere Verbreitung fand. So ergibt sich ein klassisches Schmuckstück in jener zarten Größe, in der man Perlenketten in der Zeit um 1930 besonders gern trug. Ihre Punzierung lässt uns die Kette in die damalige Tschechoslowakei verorten.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


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