Kostbares Körbchen

Giardinetto-Collier aus Platin, Gold & Edelsteinen, um 1910

Giardinetto-Schmuckstücke sind Entwürfe, die Blumen oder Früchte nachahmen, meist in einer Vase oder einem Korb. Farbsteine sind dabei oft als Blüten und Früchte eingesetzt und bilden die köstlichen Gaben der Natur kostbar nach – ganz so, wie im Fall dieses Colliers, das als Schaustück einen Weidenkorb mit kostbaren Blumen aus Edelsteinen präsentiert. Giardinetto-Schmuck entstand erstmals in der Epoche des Rokoko, doch auch in den folgenden Jahrhunderten wurde die Entwurfsidee in Wellen wieder aufgegriffen. Besonders Anfang des 20. Jahrhunderts waren Blumenkörbe wieder besonders in Mode und blieben noch bis über die Mitte des Jahrhunderts hinaus populär. Unser Exemplar ist in den Jahren um 1910 gefertigt worden und besteht aus Platin auf einer Unterlage aus Gold. An einer Ankerkette aus Platin, die von einer kleinen, diamantbesetzten Agraffe zusammengefasst wird, ist ein Blumenkorb gefügt, in dem drei Rubine, zwei Smaragde und insgesamt acht Diamanten funkeln. Die Diamanten sind passenderweise im Rosenschliff gestaltet. Eine Perle ist pendelnd abgehängt und bereichert den Entwurf mit ihrem sanften Schimmer. Das Collier ist ein schönes Beispiel für die Mode der Jahre der ausgehenden Belle Époque, welche die Stile der Vergangenheit als Inspirationsquelle zu nutzen wusste.

Blumen und Pflanzen waren ein großes Thema in Mode und Schmuck des Europa der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Das Rokoko versprach Lebensfreude und Zuversicht, gehobene Kultur und höfische Raffinesse. Filigrane und farbenfrohe „Giardinetto“-Schmuckstücke (aus dem Italienischen, „kleine Gärten“) gehören zu den ansprechendsten Schöpfungen dieser Zeit. Sie zeigen oft anmutige Kompositionen aus kleinen Blüten oder Blumensträuße mit Edelsteinen und Diamanten und manchmal auch Arrangements in einen Korb, ein Füllhorn oder einen Topf gesetzt. Nur sehr wenige dieser bezaubernden Schmuckstückstücke haben sich über die Jahrhunderte erhalten. Vgl. hierzu Hanns-Ulrich Haedeke, Schmuck aus drei Jahrtausenden, Köln 2000, Nr. 376 ff.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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