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Glamouröse Ohrringe mit Diamanten in Platin & Rotgold, späte 1940er Jahre

Die Ohrringmoden gingen in der Geschichte des Schmucks stets mit der Haarmode Hand in Hand. Favorisierte man etwa in den 1920ern noch lange Hängeohrringe, welche die neuen, kurzen Bubikopf-Frisuren noch betonten, so wandelte sich das Ideal bis zu den 1940ern. Man trug nun mindestens schulterlange Haare, in kunstvolle Wellen onduliert und niemals streng zusammengefasst, sondern höchstens hinter die Ohren gestrichen – und der Ohrschmuck griff diese Plastizität der Frisuren auf und lenkte nicht durch Stilbruch ab, denn anstelle des gewollt kühlen, bisweilen exzentrischen Schönheitsideals des frühen Art Déco war ein weicheres, auf Harmonie bedachtes Ideal getreten. Eines der beliebtesten Motive der Dekade, vornehmlich in Form von Ohrringen und Broschen, waren voluminöse Schwüge und aufgefächerte Wellen – ganz so, wie in dem hier vorliegenden Paar. Die schöne Variation von plastischen Wellen und Wogen sind mit einzeln gefassten Diamanten kombiniert, die abwechselnd in Gold und Platin funkeln. So ergibt sich ein reizvoller Kontrast zwischen der warmen, strukturierten Form der Ohrringe und dem kühlen, funkelnden Weiß der Edelsteine. Jeweils zwei Pendel mit torpedoförmigen Spitzen sind den Ohrringen beweglich abgehängt. Sie gehen dem Paar eine schöne Bewegung beim tragen und unterstreichen ihren extravaganten Charakter. Die Ausführung der Ohrringe ist üblich für ihre Zeit, denn mit Kriegsbeginn waren Platin und Edelsteine knapp geworden. Es entstanden Juwelen, die durch ihre Dreidimensionalität allerlei Möglichkeiten fanden, größere Goldflächen auch ohne Edelsteinbesatz interessant zu gestalten. Platin und kleinere Diamanten, meist älteren Schmuckstücken entnommen, wurden nun meist als Akzente eingesetzt, nicht mehr als Protagonisten. Der ausführende Goldschmied bedachte hier jedoch nicht nur die Eleganz der Vorderseite, sondern gleichzeitig auch den Tragekomfort. So halten größere Clips von hinten gegen die Ohrstecker, um ein Kippen der Blätter am Ohrläppchen zu verhindern.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.