Viktorianischer Japonismus

Goldene Manschettenknöpfe mit Gravuren, Birmingham 1890

Am Ende des 19. Jahrhunderts schaute die Kunstwelt nach Japan. Erst im Jahr 1854 hatten amerikanische Kanonenboote die Öffnung des jahrhundertelang abgeschlossenen Landes erzwungen. Holzschnitte, Drucke und Zeichnungen wurden in den folgenden Jahren an Bord der Handelsschiffe in alle Welt exportiert und übten einen nachhaltigen Einfluss auf Künstler van Gogh, Manet, Degas und später auch Paul Klee aus. Als „Japonismus“ bezeichnet, finden sich japanische Einflüsse in der Entwürfen des Jugendstil ebenso wie später in den Werken des Art Déco mit seiner Vorliebe für alles Exotische. Die vorliegenden Manschettenknöpfe aus der Regierungszeit Queen Victorias zeigen die Auseinandersetzung mit fernöstlichen Motiven. Die Knöpfe sind aus 15-karätigem Gold gefertigt und zeigen jeweils zwei gleichartig gestaltete Fronten mit feinen Gravuren. Die von Hand ausgeführten Muster zeigen verästelte Spiralen ganz wie sie in der japanischen und chinesischen Kunst verwendet werden um Wolken darszustellen. Die Knöpfe wurden laut Stempelung im Jahr 1890 in der Werkstatt von Henry Griffith & Sons in Birmingham gefertigt. Grade in England mit seinem weltumspannenden Kolonialreich waren fernöstliche Ornamente damals in Mode und bedienten den Zeitgeschmack der Epoche. Die Knöpfe sind unbeschädigt, sofort zu tragen und noch heute ein schöner Blickfang am Hemd!

Bereits im 16. Jahrhundert entstanden die Vorläufer unserer heutigen Hemden, deren Ärmel mit einem Seidenband zusammengebunden werden konnten. Obwohl seidene Manschettenbänder bist ins 19. Jahrhundert populär blieben, wurden seit der Zeit von Ludwig XIV. Ärmelabschlüsse vermehrt mit boutons de manchette, also Manschettenknöpfen geschlossen, typischerweise Paare farbiger Glasknöpfe, die mit einer kurzen Kette verbunden waren. Im Verlauf des 18. Jahrhunderts wurden diese Glasknöpfe durch aufwendig bemalte Stücke oder mit Edelsteinen besetzte Paare abgelöst. Zu dieser Zeit waren Manschettenknöpfe als ausgesprochene Luxusartikel hauptsächlich in adeligen Kreisen verbreitet. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hatten die Manschettenknöpfe auch im Bürgertum den Höhepunkt ihrer Popularität und in den letzten 10 Jahren erleben Manschettenknöpfe einen merklichen Aufschwung, da viele Modedesigner wieder ein größeres Augenmerk auf Accessoires legen und so glücklicherweise wieder mehr Hemden mit Manschetten genäht werden. In der heutigen Zeit gehören Manschettenknöpfen zu den wenigen Schmuckstücken die Herren schmücken können. Setzen doch auch Sie an ihren Ärmeln ein modisches Statement - soviel stilvoller ist doch ein gediegenes Paar Manschettenknöpfe aus edlem Material als schnöde Hemdsknöpfe aus Kunststoff!

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


5 Gründe, die Sie zum Strahlen bringen!

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