Nächtliche Jagd

Goldgefasste Lagenstein-Kamee der Diana als Anhänger mit Perlen, Griechenland um 1980

Eindrucksvoll plastisch und ausgesprochen lebensnah zeigt sich die Kamee, die im Zentrum des vorliegende Schmuckstück aufwartet. Der ovale Steinschnitt zeigt eine wohlbekannte Gestalt der klassischen Mythologie die durch die Zeitläufe auf zahllosen Kunstwerken abgebildet wurde. Dargestellt ist Diana, die Königin der Jagd und Schwester des Gottes Apollo. Zu erkennen ist die mit der griechischen Artemis gleichgesetzten Göttin an dem Köcher voller Pfeile, der hinter ihrer Schulter hervorschaut und einem großen Bogen. Die stolze Dame ist schreitens im Profil wiedergegeben und blickt nach links. Ihr lockiges Haar ist zu eine kunstvollen Hochsteckfrisur gestaltet und wird von einem Diadem geziert. Ein Jagdhund begleitet sie. Die Darstellung hat große Ähnlichkeit zu einer der berühmtesten antiken Darstellungen der Göttin, der sog. „Diana von Versailles“, die heute im Louvre ausgestellt wird. Die römische Marmorkopie nach einem verlorenen griechischen Bronzeoriginal wurde im Jahr 1556 von Papst Paul IV. dem französischen König Henri II. geschenkt. Dort wurde sie als zwar subtile, aber dennoch deutlich erkennbare Anspielung auf die Mätresse des Königs Diana von Poitiers verstanden, weshalb sie schnell einen besonderen Platz in der königlichen Sammlung einnahm so das Bild der Göttin in den folgenden Jahrhunderten nachhaltig beeinflussen konnte. Unsere Gemme besteht aus zweifarbigem Achat-Lagenstein. Das Bildnis der Göttin hebt sich weiß vor einem pastelligen Hintergrund ab. Anders als bei Muschelkameen, bei denen die weiche Kalkschale dem Schnitzer ein leichtes Arbeiten ermöglicht, gestaltet sich ein Gemmenschnitt in Lagenstein weitaus schwieriger. Das Material ist wesentlich härter und schwieriger zu bearbeiten – und erfordert große Meisterschaft. Um so beeindruckender ist die Qualität des Steinschnitts in unserer Kamee. Eine prachtvolle Rahmung aus hochkarätigem Gold hält die Gemme. Kostbare Zuchtperlen zieren den Rahmen und fügen dem Schmuckstück ihren schimmernden Glanz hinzu. Das wunderbar erhaltene Schmuckstück ist in den Jahren um 1980 entstanden und sehr gut erhalten. Vgl. zu Gemmen dieser Zeit auch Charlotte Gere/Judy Rudoe: Jewellery in the Age of Queen Victoria, Woodbridge 2010, S. 464 ff.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


5 Gründe, die Sie zum Strahlen bringen!

Noch keine Artikel angesehen