Fiori di Roma

Große antike Mikromosaik-Brosche in Gold, um 1870

Im Herzen der Ewigen Stadt befindet sich der Campo di Fiori, das Blumenfeld: Hier findet alltäglich (außer am heiligen Sonntag natürlich) der beliebteste Markt Roms statt. Zum bunten Treiben gehören auch die vielen Blumenhändler, die den wohl römischsten aller Plätze in ein farbenfrohes Blumenmeer verwandeln. Der Anblick des Campo mag vielleicht auch einen Mosaikkünstler des späten 19. Jahrhunderts inspiriert haben, der das vorliegende Schmuckstück mit unzähligen kleinen Glassteinchen verzierte. Das ovale Mittelfeld zeigt vor schwarzem Grund ein detailreiches Mikromosaik mit einem üppigen Blumenstrauß aus vielfarbigen Blüten. Eine breite Rahmung aus Gold im sog. Archäologischen Stil mit feinen Kordelbelötungen macht das Mosaik zur Brosche. Das bezaubernde Schmuckstück ist in den Jahren um 1870 entstanden. Als Mitbringsel einer Grand Tour wurde es wahrscheinlich von einem Reisenden erworben, die eine dauerhafte Erinnerung an das farbenfrohe italienische Leben mit in den grauen Norden bringen wollte. Auch heute noch kann und der Blumengruß aus Rom entführen und von südlicher Sonne träumen lassen.

Die technische und wissenschaftliche Entwicklung Europas hatte im 19. Jahrhundert die Geschichtswissenschaft zur Leitdisziplin der Zeit werden lassen. Neue Ausgrabungen in Italien erschlossen bislang unbekannt gebliebene Epochen der europäischen Geschichte, und besonders die Frühzeit der Kulturen erlebte ein bislang unbekanntes Interesse. In Italien wurden besonders die Etrusker neu entdeckt und ihr Kunsthandwerk über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Über den engen Rahmen der Universität hinaus begeisterten sich dabei auch die Bürger der europäischen Staaten für die neuen Entdeckungen und suchten Schmuckstücke, Möbel und Kusthandwerk in diesen aufregenden, neuen Formen zu besitzen. In Rom wurde in diesem Zusammenhang die Firma Castellani besonders berühmt: Fortunato Pio Castellani und seine Söhne erforschten die Etrusker und boten bald erstklassigen Schmuck für die gekrönten Häupter des Kontinents an, der die Formensprache dieser frühen Bewohner der italischen Halbinsel aufnahm. Doch auch in Deutschland wurden ihre Arbeiten, die man schnell unter dem Begriff des „archäologischen Stils“ bekannt machte, mit Interesse aufgenommen und mit den Formen der eigenen Geschichte verschmolzen.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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