Gediegene Accessoires

Große Manschettenknöpfe aus Gold & Tigeraugen, um 1920

Die klassische Garderobe sieht für den Herrn nur wenige Schmuckstücke vor. Manschettenknöpfe sind hier eine der wichtigsten Gelegenheiten, Stil und Geschmack zu zeigen. Umso wichtiger ist ihre wohl bedachte Wahl: Nicht zu extravagant, sondern elegant, nicht zu auffällig, sondern angemessen sollten sie sein – und dennoch individuell und persönlich wirken. Zwei große Tigeraugen besetzen die Schauseiten des hier vorliegenden Paares Manschettenknöpfe der ersten Dekaden des 20. Jahrhunderts. Die Edelsteine sind zu kreisrunden Cabochons geschliffen und zeigen ihren charakteristischen, an Katzenaugen erinnernden, Schimmer. Bereits im Altertum wurde das Tigerauge als Schmuckstein verwendet. Man fertigte Amuletts in Form kleiner Götterfiguren oder Gemmen mit eingeschnittenen mythologischen Szenen. Römische Legionäre trugen ihn um sich vor Verletzungen zu schützen und im Kampf besonders mutig zu sein. Auch sonst wurden dem Stein allerhand magische Kräfte zugeordnet und er sollte gegen vielerlei Unbill schützen. Als Planetenstein ist er dem Mars zugeordnet. Die Edelsteine bei unseren Knöpfen werden von breiten, oktokonalen Fassungen aus Gelbgold gehalten. Feine Gravuren aus abstrahierten Blattmotiven schmücken diesen Bereich und verraten den Einfluss der modernen Kunstströmungen der Zeit. Kurze Kettchen verbinden die Fronten mit den schiffchenförmigen Knebeln. Ein ebenso hochwertiges wie stilsicheres Paar für den Mann von Welt – das Paar ist sehr schön erhalten und sofort zu tragen.

Bereits im 16. Jahrhundert entstanden die Vorläufer unserer heutigen Hemden, deren Ärmel mit einem Seidenband zusammengebunden werden konnten. Noch lag der Schwerpunkt dieser Mode auf möglichst großer Pracht. Viel Stoff, sogar Spitze wurde eingesetzt, um am Handgelenk in großer Menge aus dem Ärmel zu ragen. Doch im Laufe der Generationen näherte sich die Form immer mehr unserem modernen Hemd an. Seidene Manschettenbänder blieben bis ins 19. Jahrhundert populär. Seit der Zeit von Ludwig XIV. wurde der Ärmelabschluss jedoch vermehrt mit sog. Boutons de manchette, also Manschettenknöpfen, geschlossen. Typischerweise waren dies Paare farbiger Glasknöpfe, die mit einer kurzen Kette verbunden waren. Im Verlauf des 18. Jahrhunderts wurden diese Glasknöpfe dann durch aufwendig bemalte Stücke oder mit Edelsteinen besetzte Paare abgelöst. Zu dieser Zeit waren Manschettenknöpfe als ausgesprochene Luxusartikel hauptsächlich in adeligen Kreisen verbreitet. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hatten die Manschettenknöpfe dann auch im Bürgertum den Höhepunkt ihrer Popularität. In der heutigen Zeit gehören Manschettenknöpfen zu den wenigen Schmuckstücken die Herren schmücken können. Setzen doch auch Sie an ihren Ärmeln ein modisches Statement - soviel stilvoller ist doch ein gediegenes Paar Manschettenknöpfe aus edlem Material als schnöde Hemdsknöpfe aus Kunststoff!

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


5 Gründe, die Sie zum Strahlen bringen!

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