Früchte aus Neptuns Garten

Große Ohrclips mit Mabéperlen in Gold, um 1985

Mabé-Perlen sind eine besonderen Form der Zuchtperlen. Sie werden auch als Zuchtschalenperlen bezeichnet, was auf das besondere Zuchtverfahren der Mabé-Perle zurückzuführen ist, das sich in China bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. Im Unterschied zu runden Zuchtperlen, die sich in der Mitte der Muschel entwickeln, werden zur Zucht von Mabé-Perlen kleine Halbkugeln aus Ton oder Perlmutt zwischen Schale und Muskel eingesetzt. Nach kurzer Zeit sind die eingesetzten Kerne mit einer feinen Schicht aus Perlsubstanz überzogen und an der Schale festgewachsen. Die sich so entwickelnden Perlen verbleiben bis zu einem Jahr in der Muschel, bis sich um den jeweiligen Kern herum eine feste Perlmuttschicht von ca. 0,7–1,5 mm Stärke gebildet hat. Solange sich die Perle noch in der Muschel befindet, wird sie „Blister“, englisch für „Blase“, genannt. Die halbrunden Perlen werden aus der Muschel herausgeschnitten, die Einsätze entfernt und durch einen Perlmuttkern ersetzt. Eine leicht gewölbte Perlmuttscheibe wird oft als Boden gegengesetzt. So entsteht ein fast linsenförmiger Querschnitt der Perle. Eindrucksvoll große Mabéperlen mit 18,5 mm Durchmesser bilden hier ein wunderbares und qualtitätvolles Paar großer Ohrclips. Die Mabéperlen sind weiß mit leichtem Cremeton – sie schimmern und glänzen wunderbar. Zugleich ergänzen sich Perlen und das dezent verarbeitete Gelbgold in ihrem Lichtspiel, so dass ein harmonischer Gesamteindruck entsteht. In vierzehnkarätiges Gold gefasst, sind die Perlen-Clips mit einer Bügelbrisur gesichert, was das Anlegen einfach und komfortabel macht. Ein schönes Paar der 1980er Jahre, erstklassig erhalten!

Der größte Schatz und feinste Gabe des Meeres ist sicherlich die Perle. In langen Jahren durch die Mühen der Muschel geformt, erfreut sie uns mit ihrem Lüster, ihrer wunderbaren, einzigartigen Farbe und Glanz. In den Jahren um 1900 noch Gold aufgewogen, waren echte Perlen, die meist aus dem Persischen Golf stammten, ausgesprochen selten und kostbar. Erst seitdem es in den 1920er Jahren in Japan gelang, Perlen in Muscheln zu züchten und kultivieren, konnten sich auch breitere Bevölkerungskreise Perlen leisten.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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