Der Anker der Hoffnung

Große Pebble-Brosche aus Achat & Silber, Schottland um 1890

Der Anker ist ein altes Sinnbild der Hoffnung. In der christlichen Ikonographie symbolisiert er die Hoffnung auf himmlische Seligkeit sowie das ganz irdische Widerstehen gegen die Verzweiflung. Die vorliegenden Brosche aus der letzten Dekade des 19. Jahrhunderts zeigt sich genau in dieser Form. Um den Anker ist das Ankertau gewunden, in klassischer Ikonographie. Die Brosche ist ein typisches Schmuckstück der sogenannten pebble jewellery aus Schottland. Die aus Silber gefertigte Brosche ist dabei auf ihrer Vorderseite mit Halbedelsteinen aus den Highlands wie Streifenachat und Helitrop besetzt. Ein schönes Schmuckstück und Hoffnungssymbol in einem, erstklassig erhalten und problemlos zu tragen.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Schmuck im schottischen Stil in Großbritannien beliebt, sogenannte „Scotch Pebbles“. Die Schriften von Walter Scott, in denen das ursprüngliche und naturverbundene Leben in Schottland idealisiert wurde, führten zu einer regelrechten Manie für alles, was aus diesem nördlichsten Teil der britischen Inseln stammte. Auch die königliche Familie verbrachte ausgedehnte Urlaube in den Highlands, Königin Victoria hatte 1848 das Schloss Balmoral im schottischen Hochland erworben. Hier ließ man sich mit Vorliebe in der typischen schottischen Tracht porträtieren - zu der auch verschiedenste Schmuckstücke mit Halbedelsteinen gehörten. Diese Mode wurde von weiten Bevölkerungsteilen übernommen und bestätigten das alte Sprichwort „As goes the Queen, so does the commoner“. Der Schmuck, der so bis zum Ende des 19. Jahrhunderts entstand, fasst mit Vorliebe Achate, Jaspis und Onyxe in Silber – so wie auch in der hier vorliegenden Brosche: In Form einer großen Blüte präsentiert sie die polierten Steine in Silber gesetzt. Die Steine aus den Schottischen Highlangs zeigen natürliche Streifenmuster und jeder von ihnen bietet ein anderes Bild.

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Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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