Briefe der Liebe

Große & seltene Perlmutt-Gemme als Brosche in Gold, um 1880

In den alten Zeiten (wobei „alt“ so lange auch noch gar nicht her ist), also vor der Email, der SMS und dem Fax, da schrieb man sich, konnte man sich längere Zeit nicht sehen, Briefe. Wie emotionsgeladen so ein Briefwechsel seien konnte, wissen wir nicht erst aus dem Werther. Und doch ist diese Form der Kommunikation, entschleunigt, doch mit umso größerem Gefühl vielleicht, nahezu zur Gänze aus dem modernen Leben verschwunden. Frühere Generationen waren sich der Bedeutung dieses Mediums noch bewusster – und der unbekannte Gemmenschneidemeister, welcher die hier vorliegende, große und außergewöhnliche Arbeit in den Jahren um 1880 schuf, hat dem Briefeschreiben geradezu ein Denkmal gesetzt. Wir sehen, in ein idyllisches Rokoko-Arkadien entrückt, eine Dame mittleren Alters. Nachdenklich stützt sie ihren Kopf auf die Linke, um mit der Rechten treffende und bewegende Zeilen auf das Papier zu setzen. Hinter ihr, links in der Darstellung, wartet bereits der Bote, mit der Satteltasche unter dem Arm, um den Brief bald in Empfang zu nehmen und schnell zu überbringen. Es eilt also, schon scheint der Bote mit dem Finger am Mund an die drängende Zeit erinnern zu wollen, soll er sein Ziel noch vor der Nacht erreichen. Doch hilft solche Eile wirklich beim Verfassen des Briefes? Gänzlich auf sich allein gestellt ist die Dame im Mittelpunkt der Darstellung zum Glück nicht. Ein kleiner Liebesbote, geflügelt, jung und offenbar von höheren Mächten gesandt, schon seinen Liebespfeil in das Tintenfass. Es ist offenbar ein Liebesbrief, der hier zu Papier gebracht werden soll: Und als Ausdruck einer Liebe eignet sich auch diese Brosche, welche diese Szene zeigt. Durch die seltene Wahl von Perlmutt als Schnitzgrund schimmert und schillert die Brosche in einem reichen, cremefarbenen Spektrum. Eine feine Fassung aus leicht rötlichem Gold hält die Szene und macht sie zugleich zur Brosche.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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