Aus der Stadt der Edelsteine

Elegante Weißgold-Ohrringe mit unbehandelten Ceylon-Saphiren & Brillanten, um 1960

Der berühmteste Herkunftsort für blaue Saphire ist die Insel Ceylon, die erst 1972 in Sri Lanka umbenannt wurde. Die Insel liegt südöstlich des indischen Subkontinents inmitten des Indischen Ozeans. Ceylon gilt als das älteste Abbaugebiet für diese kostbaren Edelsteine und zeitgenössischen Berichten zufolge wurden die Saphire Ceylons bereits in der klassischen Antike von Griechen und Römern in Schmuckstücke gefasst. Selbst König Salomon soll mit eben jenen Saphiren aus der Umgebung von Rathnapura, was auf singhalesisch „Stadt der Edelsteine“ bedeutet, um die sagenumwobene Königin von Saba geworben haben. Zwei große, herrliche Saphire mit zusammen etwa 9,4 ct aus den oben beschriebenen Lagerstätten Ceylons sehen wir in dem hier vorliegenden Paar Ohrringe der 1960er Jahre vor uns. Klassische Formgebung und exquisite Materialien verwandeln die Ohrhänger in ein Fest der Sinne. Wie kleine Blütenblätter umgeben jeweils 12 Brillanten einen individuell facettierten Saphir von himmelblauer Farbe. Die Saphire sind nicht behandelt worden, sondern zeigen ihre natürlich entstandene blaue Farbe, womit sie besonders kostbar sind. Je ein größerer, krappengefasster Diamant, ein Viertelkaräter, vermittelt zum schlicht und zurückhaltend gestalteten Ohrhaken. Gehalten werden die edlen Steine von einer Fassung aus 18-karätigem Weißgold, die besonders viel Licht an die Steine lässt und sie so ihr besonderes Feuer entfalten können. Besonders schön gelungen ist das harmonische Farbspiel in kühlen Tönen bei dem sich die einzelnen Elemente optimal in ihrer Wirkung steigern. Eine Gelegenheit für jede Freundin der klassischen und edlen Farbkombination von Blau & Weiß!

Der Saphir ist ein wahrhaft königlicher Stein. Noch häufiger als der Rubin schmückt er die Kronen in den Monarchien Europas: Die englische Staatskrone funkelt im Licht von 18 wunderschönen Steinen, ebenso viele weist die des Böhmenkönigs Wenzelslaus auf. Und doch teilt er mit dem Rubin viele Eigenschaften, denn für den Mineralogen gehören beide Steine zur Gruppe der Korunde. Die berühmtesten Saphire der Welt stammen aus Kaschmir, wo heute indes nur noch wenige Saphire gefördert werden. Kaschmir-Saphire zeigen ein kraftvolles Kornblumenblau und haben einen sog. „schläfrigen“, leicht milchigen Charakter. Saphire anderer Fundstätten zeigen abweichende Blautöne: Steine aus Mianmar, die ebenfalls höchste Qualitäten erreichen können, tendieren eher zu einem Ultramarin. Saphire aus Sri Lanka leuchten in einem eher helleren, himmelblauen Ton. Saphire aus beiden Fundorten tendieren dazu, stärkere Einschlüsse zu zeigen. Nicht vergessen allerdings sollte man, dass Saphire nicht nur blau sein können! Denn wie der Rubin gehört der Saphir zur Gruppe der Korunde. Da nun in der Mineralogie alle Korunde mit Ausnahme des roten Rubins als Saphir bezeichnet werden, begegnen neben den blauen Varietäten auch gelbe, grüne und orange Saphire. Diese Steine, so sie eine herausragende Farbqualität haben uns frei von Einschlüssen sind, erzielen ebenfalls hohe Preise im Handel. Besonders begehrt ist dabei die rosa- bis orangefarbene Variante des Saphirs: Diese Steine stammen ausschließlich aus Sri Lanka und sind unter dem Namen Padparadscha bekannt. Heute werden oftmals aber auch Steine aus anderen Regionen durch technische Behandlung in ihrer Farbe verändert und dann ebenso als Padparadscha verkauft. Im Volksglauben gilt der Saphir als Stein der Wahrheit, der Treue, der Klugheit und der Vernunft. Dem entsprechend trug der Doge von Venedig einen solchen milden, blauen Stein als Zeichen seiner Treue und Vermählung mit dem Meere, in Gold gefasst. Und auch Königin Elisabeth I. von England glaubte daran, dass ihr Saphir sie gegen Verleumdung und List schützen könne.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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