Eine zeitlose Blüte

Hübscher Daisy-Ring mit Diamanten in Gold & Weißgold, um 1950

Die Belle Époque, die „schöne Epoche“, wurde durch zwei Kriege mit nur kurzen Zwischenjahren jäh unterbrochen – und so ist es kein Wunder, dass in den Nachkriegsjahren häufig noch Schmuck hergestellt wurde, der in seiner Farb- und Formgebung den Idealen des frühen 20. Jahrhunderts folgt. Der vorliegende Ring ist ein schönes Beispiel für solch einen Schmuck, dessen Formen auch einige Jahrzehnte später noch geliebt wurden. Es handelt sich um einen sogenannten Daisy-Ring, dessen Ringkopf in Form eines Gänseblümchens angeordnete Brillanten aufweist. Nur ihr moderner Schliff verrät, dass der Ring in den Jahren um 1950 entstand und nicht um 1910, denn auch die Verarbeitung der Metalle mit Weißgold auf Gold erinnert an Juwelen der Belle Époque, wenn gleich in früheren Zeiten Platin das Material der Wahl gewesen wäre. So - mit einer Front aus Weißgold erscheint der Ring in der Aufsicht reinweiß, nichts trübt die Helligkeit der insgesamt 0,63 ct Diamanten. Erst in der Seitenansicht offenbaren sich die goldene Unterkaderung und das schmale und doch stabile Ringband. Mit seinem kostbaren Arrangement aus Diamanten um einen zentralen Drittelkaräter herum stellt der Ring eine schöne, verspielte Alternative zum klassischen Diamantsolitär als Verlobungsring dar. Schon in seiner Entstehungszeit ein Klassiker, ist er heute ein zeitloses Schmuckstück, das auch in kommenden Jahren nicht aus der Mode kommen wird. Der Ring kann aufgrund seiner geschlossenen Fassungen und seiner flachen Bauweise auch täglich getragen werden.

Die Form des Brillanten hat sich über viele Jahrhunderte entwickelt. Lange war es technisch nicht möglich, den Rohkristall mehr als nur rudimentär zu verändern, da der Diamant ja so außergewöhnlich hart ist. Im 17. und 18. Jahrhundert gelang es dann, dem Kristall mehr und mehr Facetten abzutrotzen und im Laufe des 19. Jahrhunderts näherten sich die Schliffe immer mehr der Form an, die wir heute als Brillant kennen. Erst im Jahr 1919 aber hat Marcel Tolkowsky die Idealform des Brillanten auf optisch-physikalischer Grundlage errechnet; die genaue Form, welche in Deutschland heute der Standard ist, der sog. Feinschliff der Praxis, ist sogar erst 1938 festgelegt worden. Wirkich durchgesetzt hat sich die Form des modernen Brillanten dann nach dem Krieg.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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