Ich fand mein Herz in Portofino

Anmutiges Collier mit Lachskorallen & Saatperlen in Gold, Italien & England um 1900

Ende des 18. Jahrhunderts entwickelte sich Italien zu dem europäischen Reiseland schlechthin, wie man beispielsweise aus den Reiseaufzeichnungen Goethes weiß. Keine „Grand Tour“ war ohne Neapel und Rom als Sehnsuchtsziele denkbar. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts dann entstanden durch den immer weiter wachsenden Tourismus prunkvolle Seebäder mit luxuriösen Grand Hotels. So wurde aus manchem ehemals verschlafenen Fischerdorf ein mondänes Urlaubsstädtchen und damit Magnet für die Haute­vo­lee jener Jahre. Als Erinnerungsstück an eine Reise nach Italien und sichtbares Zeichen für die Daheimgebliebenen, dort gewesen zu sein, waren Korallenschmuckstücke immer die erste Wahl. Schnell etablierten sich besonders in den Orten rund um den Vesuv und in der Bucht von Neapel aber auch auf Sizilien kleine Manufakturen, oftmals Familienbetriebe, die Schmuckstücke aus Koralle herstellten. In jenen Jahren war die Mittelmeerkoralle noch in großen Mengen verfügbar und in den Manufakturen herrschte oftmals Arbeitsteilung. So wurden häufig die Söhne der Familien eingesetzt um die Korallen vom Meeresgrund zu ernten, die Väter schliffen und polierten die Rohkorallen und die weiblichen Familienmitglieder fädelten die veredelten Korallen dann zu Schmuckstücken. Die so entstandenen Ketten, Armbänder und Ohrringe zierten dann die Auslagen der großen Juweliergeschäfte in den Städten im ganzen Land. Nicht selten wurden jedoch die zu Tropfen, Perlen oder Buttons geschliffenen Korallen von den Reisenden aber auch ungefasst in ihre Heimat gebracht und erst dort zu Schmuck verarbeitet. Auf diese Weise, nämlich in Großbritannien, entstand auch das hier vorliegende, anmutige Collier. Es kam London zu uns und ist ein schönes Zeugnis für die viktorianische Mode die Sommermonate in Italien zu verbringen. Die Kette ist aus 15-karätigem Gold gefertigt und präsentiert mittig drei abgehängte Pendel. Diese sind mit wundervollen Buttons und Tropfen aus italienischer Lachskoralle in Kombination mit kleinen Saatperlen besetzt. Das Schmuckstück ist in den Jahren um 1900 entstanden und sehr gut erhalten. Es wirkt durch seine elegante Form und frische Farbigkeit ausgesprochen ansprechend. So verbreitet es ein Hauch von Sommer und ein Farbklecks auch in trüben Tagen – und das zu jeder Jahreszeit!

Das Collier ist aus der typisch britischen Legierung von fünfzehnkarätigem Gold (entspricht einem Feingehalt von 625/000) hergestellt. Diese Legierung begegnet uns bei vielen viktorianischen und edwardianischen Schmuckstücken, wurde jedoch nur bis zum Jahr 1932 verwendet; danach wurde ihr Gebrauch untersagt.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


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