Ein viktorianischer Trend

Antikes Collier mit Chrysoberyll & Naturperlen in Gold, Großbritannien um 1900

In Gelbgold ausgeführte Schmuckstücke, über und über mit Saatperlen besetzt, erfreuten sich in Großbritannien um 1900 besonderer Beliebtheit. Besonders beliebt waren die sog. „necklets“, zarte Colliers. Dies beweist auch die abgebildete Anzeige der Londoner Firma Mappin & Webb von 1900 (siehe letzte Abb.), die besagt, dass aufgrund der großen Nachfrage an Perlen die Preise für derlei Produkte gestiegen seien. Ein besonderer Clou solcher Colliers war dabei in der Regel eine hinter dem Mittelstück versteckte Öse, an welcher sich eine mit einem Anhänger ausgestattete Brosche anbringen ließ. Da auch goldene Broschen mit Saatperlenbesatz in denselben Schmuckkatalogen separat bestellbar waren, ließen sich die Colliers gut individualisieren. Insbesondere sternförmige Broschen wurden gern dazu genutzt, und tatsächlich verfügen viele von ihnen neben einer Broschierung auch über einen Haken um als Anhänger genutzt zu werden. Je nach Anlass und Laune konnte die Trägerin des Colliers es also variieren, mal schlichter, mal prachtvoller tragen. Auch das vorliegende Collier verfügt über eine solche versteckte Öse. Dabei war es schon in seiner Zeit eine besonders ungewöhnliche Variante des „necklets“, denn am Mittelstück dann wird der Besatz aus creme- und roséfarben schimmernden Perlen um drei hellgrün glänzende Cabochons aus Chrysoberyll ergänzt. Sie bilden die Mittelstücke dreier wie Blüten wirkender Elemente, die von mit Perlen ausgefassten Blättern begleitet werden. Das Collier mit dem ungewöhnlichen Besatz kann hervorragend alleine getragen werden – doch vielleicht finden Sie ja demnächst sogar einen passenden Anhänger bei uns, und beleben diesen Trend der spätviktorianischen Zeit in unseren Tagen wieder?

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


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