Glück dem Brautpaar

Klassisches Paar antiker Eheringe in Gold, Dortmund um 1940

Sich gegenseitig Ringe als Zeichen der Verbundenheit und der Ehe zu schenken, diese Tradition war bereits in der klassischen Antike bekannt. Im alten Rom allerdings trug meist nur die Frau einen solchen Ring – der Mann ging ohne dieses sichtbare Zeichen aus dem Haus. Im Mittelalter dann wanderte das Symbol des Eheringes auch in die christliche Kirche ein. Papst Nikolaus verstand das Schmuckstück im Jahr 855 als Ausdruck der Verbundenheit mit dem Ehepartner aber auch mit Gott: Denn „so wie der Ring kein Anfang und kein Ende hat, so soll die Beziehung und der Bund mit Gott ewig währen.“ Getragen wurden Eheringe in frühesten Zeiten meist am Ringfinger der linken Hand. Schon die alten Ägypter und Römer glaubten, dass eine Ader, die sog. „Vena amoris“, die Liebesader, direkt von diesem Finger zum Herzen führe. Während in vielen westlichen Ländern bis heute an diesem Brauch festgehalten wird, ist es in Deutschland, Mitteleuropa und Skandinavien üblich, den Ehering an der rechten Hand zu tragen. Möglicherweise, um den Ring bereits bei der Begrüßung dem gegenüber offen sichtbar zu zeigen. Die Form der Ringe wandelte sich oft. Es sind Ringe in Form zweier ineinander gelegter Hände bekannt, mal aus Gold, doch auch aus Eisen. Einfache Bandringe oder reich besetzte Schmuckstücke – je nach finanziellen Möglichkeiten wurde oft auch mit dem Ehering der eigene Stand versucht auszudrücken. Heute ist es zumeist ein schlichtes, zurückhaltendes Band aus Gold, das als Zeichen der Ehe gewählt wird. Schlicht und edel ist auch das hier vorliegende Paar antiker Eheringe. Die Ringe sind in den Jahren um 1940 aus vierzehnkarätigem Gold gefertigt worden, das warm und satt glänzt. Das Paar hat sich exzellent in seiner Schatulle des Dortmund-Brakeler Uhrmachers Fritz Ziegenfeuter erhalten und ist bereit, von neuem den Bund fürs Leben zu besiegeln. Unser Goldschmied ändert die Ringe gern für Sie kostenlos in der Größe.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.