Rote Schönheit

Kostbarer Entourage-Ring mit natürlichem Rubin & Brillanten, 1970er Jahre

Eine Frage hat die Schmuckmacher über Jahrhunderte hinweg immer wieder beschäftigt: In welches Metall sollten Diamanten gesetzt werden? Im 18. und auch 19. Jahrhundert etwa fasste man sie meist in Silber, denn wenn dies nachdunkelte, leuchteten die Diamanten umso heller. In der Zeit um 1890 waren dann kurzzeitig Ringe in Mode, welche sie in warmes, rötliches Gold fassten. Und als in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts Weißgold und Platin zur Verfügung standen, gab es kein Halten mehr: Nichts als diese weißen Metalle schien geeignet, die Brillanz der Steine zu betonen. Über ein halbes Jahrhundert lang blieb diese Auffassung tonangebend. Erst in den 1970er Jahren dann trauten sich Goldschmiede wieder, Diamanten von sehr guter Qualität in Gelbgold zu fassen: Zu hoch schien vorher das Risiko, die Farbe durch das Gold zu verfälschen. Doch wie dieser Ring beweist, dass die Diamanten durch die Nutzung von Gelbgold gar nicht verlieren – vielmehr scheinen sie durch den warmen Kontrast in ihrer kühlen Brillanz noch gesteigert zu werden. Alle Brillanten sind von ausgesuchter Farbqualität und weisen zudem noch ein lebhaftes Feuer auf; jene Refraktion des Lichts, welche sich als funkelndes Farbenspiel zu erkennen gibt. Im Zentrum der Diamanten befindet sich ein natürlicher Rubin, dessen raffinierter Schliff einen Clou bereithält: Denn er ist trotz seiner großen Oberfläche flach geschliffen, sodass im Aufblick die Unterkaderung aus goldenen Stäben sichtbar wird, welche ihn hält. Bewegt man den Ring, dann wirken diese Stäbe wie Facetten, die den roten Stein in verschiedenen Nuancen leuchten lassen, verleihen ihm Tiefe und einen Detailreichtum, an dem man sich nicht satt sehen mag. Der Ring ist sehr gut erhalten und ein typischer Entourage-Ring der 1970er Jahre. In seiner klassischen Gestaltung, aber auch durch seinen Symbolreichtum ist er eine schöne Alternative zum Diamantsolitär als Verlobungsring: Denn in der Sprache der Juwelen, welche in vergangenen Jahrhunderten noch ganz allgegenwärtig war, steht der Rubin für die leidenschaftliche Liebe, während der Diamant die Ewigkeit symbolisiert.

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Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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