Ein Muntermacher

Kostbarer Entourage-Ring mit Smaragd & Brillanten, 1960er Jahre

Schönheit und Wirkung der Edelsteine beschäftigten schon die Menschen der Antike. Plinius der Ältere, ein römischer Gelehrter aus Como am gleichnamigen See, trug im Jahre 77 n. Chr. das damalige Wissen über Edelsteine in einem Buch zusammen. In seiner berühmten Naturgeschichte, der Naturalis Historia, berichtet er über den Smaragd: „Keine Farbe fällt angenehmer in die Augen als die dieser Edelsteine; wir sehen schon das Grün der Kräuter und Blätter mit Wohlgefallen an, aber noch lieber betrachten wir die Smaragde, denn ihr Grün ist das schönste von allen. Überdies sind sie die einzigen Edelsteine, welche die Augen erfüllen ohne sie zu sättigen; ja wenn die Augen durch Anstrengungen anderer Art geschwächt sind, so werden sie durch das Anschauen der Smaragde wieder gestärkt […] denn ihr sanftes Grün vertreibt die Mattigkeit derselben.“ (Nat. Hist. 37,16) Der hier vorliegende Ring, ein kostbares von Hand geschmiedetes Stück der 1960er Jahre, fasst einen natürlichen Smaragd von intensiver, warmgrüner Farbe und wunderbarer Lebendigkeit in einen Rahmen aus funkelnden Brillanten. Der Smaragd, ein wahrer Muntermacher in Plinius’ Sinne, ist sehr klar und trägt nur wenige jener natürlichen Einschlüsse in sich, die jeden Smaragd auszeichnen und als „jardin“, also Garten, bezeichnet werden. Die Qualität des Smaragdes und der acht Brillanten wurde unabhängig begutachtet. Das dazugehörige Zertifikat wird mit dem Ring mitgeliefert.

Der Name des Smaragds stammt vermutlich aus dem lateinischen „Smaragdus“, die wiederum diese Bezeichnung aus dem griechischen „Smaragdos“ übernommen haben. Der Smaragd wurde bereits um 1300 vor Christus erstmalig in Ägypten abgebaut, die für lange Zeit den Smaragdhandel im Mittelmeerraum beherrschten. Erst mit der Eroberung Südamerikas durch die Spanier wurde deren Handelsstellung gebrochen, da es auch dort reichhaltige Smaragdvorkommen gab. Der Smaragd gehört zu den wertvollsten Edelsteinen und besitzt schon seit jeher einen sehr hohen Stellenwert in vielen Kulturen. Die alten Ägypter erkannten schon früh die Heilkräfte des Smaragds, besonders aber seine Wirkung für die Augen. Plinius der Ältere schrieb über ihn im Jahr 77 n. Chr.: „Wenn die Augen geschwächt sind, so werden sie durch das Betrachten des Smaragds wieder gestärkt. Des Steines sanftes Grün vertreibt die Mattigkeit“. Nero etwa soll einen Smaragd zur Stärkung seiner Augen als Monokel getragen haben und auch von Kleopatra heißt es, sie solle ihre Schönheit und Jugend durch das Tragen von Smaragden unterstützt haben. Der Smaragd wurde bereits auch in der Bibel erwähnt und galt in der Offenbahrung des Johannes als vierter der zwölf Grundsteine der Jerusalemer Stadtmauer.

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