Kunstwerk der Natur

Kostbarer Opal-Anhänger mit Diamanten in Silber & Gold, um 1910

Der hier vorliegende Anhänger ist ein Fest für die Augen, ein wunderbares Kunstwerk der Natur. Denn die funkelnde Arbeit aus Silber, Gold und Diamanten präsentiert aus Schaustück einen großen Opal. In einem milchig-weißen Nebel funkeln gründe, blaue und rote Lichtreflexe. Bei jedem Blick, bei jeder Bewegung entsteht ein neues geheimnisvolles Bild aus Farben und Formen. Der große Opal ist glatt poliert und ein eine Form geschliffen, welche an eine Eichel erinnert. Von vorn präsentiert er sein reiches und erstklassiges Farbspiel. In der Seitenansicht dann lässt er erkennen, dass er aus verschieden breiten Lagen aufgebaut ist, die tief in der Erde einst über Jahrtausende hinweg sich immer weiter übereinander geschichtet haben. Es ist ein australischer Vollopal in wunderbarer Größe und Qualität. Die Fassung des Opals ist reich mit funkelnden Diamanten im Rosenschliff besetzt. Eine Öse zum Aufklappen ermöglicht es, das schöne Schmuckstück auch an einer Perlenkette zu tragen, alternativ zu der langen Kette aus hochkarätigem Gold, die dem Anhänger beigegeben ist. Wir haben das Schmuckstück im Niedersächsischen entdeckt. Es ist wohl um das Jahr 1910 herum entstanden und sehr gut erhalten.

Die Minenfelder Australiens sind berühmt für die schönsten Opale der Welt. Doch wussten Sie, dass es Schmuckstücke mit australischen Edelopale noch gar nicht so lange gibt? Der erste Europäer, der Opale in Australien entdeckte, war der deutsche Geologe Johannes Menge. Er fand 1841 nördlich von Adelaide Opale – doch wurde diesen Funden wenig Aufmerksamkeit gewidmet, da es sich um nicht um kostbare Edelopale in Schmuckqualität handelte. Schriftlich belegt sind die ersten Edelopalfunde erst im Jahr 1872. Der kommerzielle Abbau begann dann in den 1890er Jahren in Queensland. 1905 schließlich entdeckte man in Lightning Ridge, 1915 in Coober Pedy und 1930 in Andamooka weitere Opalfelder. Besonders die Steine aus Lightning Ridge genießen einen beinahe legendären Ruf. In ihnen sind die sog. „flashfire“-Effekte zu finden. So nennt man die Eigenschaft mancher Opale, blitzartige Farbreflexe zu senden und bei jedem neuen Lichteinfall neue, begeisternde Farbbilder hervorzubringen. Vor der Entdeckung von Edelopalen in Australien waren die Opalgruben im ungarischen Dubník die einzige europäische Mine für Edelopale. Durch die Entdeckung der australischen Opalvorkommen konnten die Dubniker Gruben, die seit dem 15. Jahrhundert vor allem kleine Steine hervorbrachten, auf dem Markt nicht mithalten und wurden 1922 stillgelegt. Bedeutende Fund- und Schmuckstücke mit ungarischen Opalen sind heute im Naturhistorischen Museum Wien sowie im ungarischen Nationalmuseum Budapest zu besichtigen.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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