Tradition und Neubeginn

Kostbarer Trilogie-Ring mit Altschliff-Diamanten in Platin, 1920er Jahre

In früheren Zeiten war es noch ganz selbstverständlich, kostbare Edelsteine neu zu fassen, wenn die zugehörigen Schmuckstücke aus der Mode gekommen waren. „[…] die wahre Weltdame in London hat fast ebenso häufig bei ihrem Juwelier zu thun wie bei ihrer Modistin. Bald kauft sie ein neues Stück, bald werden Juwelen anders gefaßt, weil die Mode sich verändert“, schrieb das deutsche Damenjournal Bazar etwa 1896 (Bazar, 42. Jahrgang 1896, Nr. 12, S. 144). So handelt es sich auch hier bei zumindest zwei der drei zentralen Altschliff-Diamanten um solche, die in noch älterer Zeit geschliffen wurden und einst Schmuckstücke des 19. Jahrhunderts zierten. Denn die Form des Brillanten hat sich über viele Jahrhunderte entwickelt: Lange war es technisch nicht möglich, den Rohkristall mehr als nur rudimentär zu verändern, da der Diamant ja so außergewöhnlich hart ist. Im 17. und 18. Jahrhundert gelang es dann, dem Kristall mehr und mehr Facetten abzutrotzen und im Laufe des 19. Jahrhunderts näherten sich die Schliffe immer mehr der Form an, die wir heute als Brillant kennen. In gewisser Weise wird die Botschaft des Ringes durch die Verwendung der alten Diamanten besonders unterstützt: Es handelt sich um einen sog. Trilogie-Ring, dessen drei zentrale Edelsteine die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einer Beziehung symbolisieren sollen. Diese romantische Botschaft wird hier durch die drei Altschliff-Brillanten von etwa 1,74 ct besonders kostbar ausgedrückt. An das prachtvolle zentrale Arrangement schließt sich eine filigrane Ringschiene an. Der Ring ist sehr schön erhalten. In seinem Entwurf filigran, lebt er einzig vom Feuer und von der Brillanz der drei großen Diamanten. Ausweislich seines Entwurfs und der verwendeten Schliffe entstand er wohl in den 1920er Jahren, noch beseelt von der weichen Formensprache der Belle Époque und unter Verwendung älterer Brillanten. Als Verlobungsring, als Geschenk zum Jahrestag oder auch ganz ohne Grund eignet er sich hervorragend als kostbare Liebesgabe.

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