Seltenes Glück

Antikes Kleeblatt mit Naturperlen & Diamanten , um 1890

Ein Glücksbringer und zugleich Liebe verheißendes Symbol: Der Klee ist eine Pflanze, mit der sich zahlreiche positive Eigenschaften verbinden. So ist der Klee das Vorbild für die Spielkartenfarbe „Kreuz“ (franz. „Trèfle“ = Klee) und im Englischen sagt man „to live in clover“ um auszudrücken, dass man ein sorgloses Leben voller Glück und Reichtum führe. Die mittelalterliche Liebeslyrik hat darüber hinaus den „grünen Klee“ zum Ort der Liebesbegegnung gemacht. Eine romantische Komponente hat der Klee auch in der viktorianischen Blumensprache: Anna Burkes Standardwerk „The Illustrated Language of Flowers“ von 1856 listet den weißen Klee unter der Bedeutung „Think of me“ – Denk an mich. Hier nun hat ein besonderes Glück dazu geführt, dass diese Schmuckstück in Kleeblattform überhaupt entstehen konnte. Gefasst sind hier drei ganz außergewöhnliche Naturperlen, deren jede mit größter Mühe (und einer gehörigen Portion Glück!) erst auf dem Meeresgrund von Tauchern gefunden und geborgen werden musste und sodann eine Reise rund um die Welt gemacht hat – nur, um hier inmitten von Diamanten in hochkarätigem Gold zu diesem besonderen, kostbaren Arrangement zu werden. Als kleine Wunder der Natur, als Juwelen aus dem Meer, wurden echte Perlen lange Zeit wie gleich große Diamanten bewertet. Perle für Perle wurden Ketten zusammengesetzt, bis genügend gleich große und farbige beieinander waren. Erst in den frühen 1920er Jahren gelang es dem Japaner Kokichi Mikimoto, Perlen zu züchten und sie damit auch einer breiteren Käuferschicht zugänglich zu machen. So zeichnete sich diese Schmuckstück schon in seiner Entstehungszeit durch besonderen Luxus aus. Die Kostbarkeit der Perlen unterstreichen die insgesamt 55 Altschliffdiamanten mit einem Gesamtgewicht von 2,48 Karat sowie das hochkarätige Gold, aus dem das Schmuckstück geschmiedet wurde. Das Kleeblatt lässt sich als Brosche und Anhänger tragen und ist somit vielfältig einsetzbar. Schmuckstücke wie dieses, in Kleeblattform mit kostbarem Besatz, entstanden in den späten Jahren des 19. Jahrhunderts in großer Zahl. Anbei abgebildet findet sich ein Auszug aus einem Katalog des Londoner Juweliershauses Mappin & Webb aus dem Jahr 1900, der unten links eine ganz ähnliche, doch weniger kostbare Kleeblattbrosche abbildet. Der Besatz der Stücke variierte jedoch stark. Wir finden in der Literatur Beispiele mit Diamanten, mit Opalen, mit Farbsteinen – eine mit so einer kostbaren Auswahl natürlicher Perlen besetzte Broschen ist jedoch eine wirkliche Ausnahme. Wie besonders der Besatz dieses Schmucks zu seiner Entstehungszeit war, zeigt, dass sich vergleichbare Kleeblatt-Broschen im Besitz der Kaiserin Sisi von Österreich befanden, welche heute im Kunsthistorischen Museum in Wien aufbewahrt werden (-> KHM, Weltliche Schatzkammer, Inv. SK_WS_XIV_194).

Der größte Schatz und feinste Gabe des Meeres ist die Perle. In langen Jahren durch die Mühen der Muschel geformt, erfreut sie uns mit ihrem Lüster, ihrer wunderbaren, einzigartigen Farbe und Glanz. In den Jahren um 1900 wurden echte Perlen, die meist aus dem Persischen Golf stammten, noch mit Gold aufgewogen. Erst nachdem es in den 1920er Jahren in Japan gelungen war, Perlen in Muscheln zu züchten und zu kultivieren, konnten sich auch breitere Bevölkerungskreise Perlenschmuck leisten, aber eben aus Zuchtperlen, nicht aus echten Perlen. Die hier vorliegende Kette besteht jedoch aus vollkommen natürlich gewachsenen, also echten Perlen, die ohne menschliches Hinzutun entstanden sind. Die Seltenheit und Kostbarkeit dieser Schätze des Meeres ist nicht mit Zuchtperlen zu vergleichen. Die wunderschöne Kette besteht aus einem Strang zarter verlaufender Perlen der sich zur Mitte hin vergrößert und die geknotet aufgezogen sind. Schmuck aus Naturperlen ist heute mehr denn je selten und kostbar, sind doch die empfindlichen Austern, diese kleinen Perlen hervorbringen, in ihrer Zahl stark dezimiert worden.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


UNSER VERSPRECHEN

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