Vom Kriegsgott beschützt

Kraftvoller antiker Herrenring mit Achat-Gemme des Mars, um 1930


690,00 € *
Inhalt 1 Stück
inkl. ges. MwSt., versandkostenfrei
Kraftvoller antiker Herrenring mit Achat-Gemme des Mars, um 1930
Kraftvoller antiker Herrenring mit Achat-Gemme des Mars, um 1930
Beschreibung
Der hier vorliegende Ring gibt Kraft und Schutz, denn er trägt eine Gemme aus Lagenstein mit dem Bildnis des Mars. Der Kriegsgott ist im Profil gegeben. Auf dem dem Kopf trägt der Gott einen Helm mit Helmbusch, ein lockiger Bart bedeckt die Wangen und ein Harnisch die breite Brustr. Mit sicherem Blick schaut er nach links, als wollte der die Vergangenheit in ihre Schranken weisen. Das Bildnis des Mars ist schwarz gegeben. Es ist aus einem dreifarbigen Achat geschnitten, der unter der schwarzen Schicht eine Lage weißen Steins besitzt und darunter einen braunen Grund. So staffelt sich die Darstellung recht hoch über den Ring und lässt das Bildnis des Gottes geheimnisvoll und doch präsent sich von dem hellen Grund abheben. Gefasst ist die Gemme in Gold. Die kantigen Ornamente lassen uns den Ring in die Jahre um 1930 datieren, als das Art Déco in voller Blüte stand. Der Steinschnitt ist vermutlich in Idar-Oberstein entstanden, damals das Zentrum für solche kleinen Kunstwerke. Die Fassung aus Gold trägt Punzen, welche eine Entstehung in den USA nahe legen. Wir haben den Ring hier in Berlin entdeckt.
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Antike Gemmen und Kameen zu besitzen war über Jahrhunderte Anspruch beinahe aller großen Sammlungen: Wir finden spektakuläre Stücke ebenso im Grünen Gewölbe in Dresden, in der Schatzkammer Rudolf II. bis hin zu den großen privaten Sammlungen wie der des Baron Stosch in späterer Zeit. Das 18. und 19. Jahrhundert brachte zahlreiche große Abdrucksammlungen antiker Siegelsteine und Gemmen hervor, welche die antike Bildsprache der Glyptik beinahe in ihrer Gesamtheit darstellen. So waren sie nicht zuletzt auch Ausdruck einer humanistischen Bildung. In besonderem Maße wichtig für die Vermittlung von Stein- und Muschelschnitten nördlich der Alpen waren seit jeher Italienreisende, die Abdrücke und geschnittene Steine sowie gravierte Muscheln von ihren Bildungsreisen nach Hause brachten um sich an den Geschichten, die die Muschelschalen erzählen konnten zu erfreuen. Die Kunst des Gemmenschneidens hat bis heute in Italien, besonders in der Bucht von Neapel erhalten, wo sie von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Heute ist die Scuola dei Cammei in Torre del Greco die weltweit einzige professionelle Ausbildungsstätte für Gemmenschneider, wobei sich jedoch leider die mythologische Themenwelt als Sujet beinahe ganz verloren hat.
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Unser Versprechen
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Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen – damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.

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