Die Iden des März

Moderner Goldring mit antikem Intaglio eines Helden mit Lorbeerkranz, 1./2. Jh. n. Christus

In römischer Zeit entstanden Intaglien wie der hier vorliegende zu den verschiedensten Anlässen. Man ließ Bildnisse von sich selbst, verehrten Kaisern, Gottheiten oder Schutzpatronen in Stein schneiden um sie an Freunde und Verwandte zu schenken. Szenen aus der Mythologie und Darstellungen der Götter dienten als schutzbringende Amulette. Doch Intaglien entstanden auch als kostbare Geschenke der Kaiser, um Soldaten, Staatsdiener oder verdiente Bürger für treue Dienste auszuzeichnen. Die hier vorliegende Gemme des ersten oder zweiten nachchristlichen Jahrhunderts zeigt einen solchen verehrten Bürger, einen Mann im besten Alter mit Lorbeerkranz. Die Haare sind kurz und lockig, das Profil markant in den Stein geschnitten. Der Lorbeerkranz wurde im alten Rom als Ausweis besonderer Leistungen getragen, von Dichtern und Kriegshelden gleichermaßen. Uns hat die Darstellung an den wohl berühmtesten Lorbeerkranzträger der alten Geschichte erinnert, den römischen Staatsmann Gaius Iulius Caesar (100-44 v. Chr.). Durch geschickt gewählte Bündnisse und militärische Erfolge stieg er zum Diktator auf; sein Name sollte Titel aller späteren Herrscher des römischen Kaiserreiches werden. Überhaupt leitet sich unser Wort Kaiser etymologisch vom Namen Caesar ab, ebenso der russische Titel des Zaren. Wir bilden anbei eine Abbildung einer anderen antiken Gemme mit seinem Bildnis ab, dargestellt als Kupferstich im ersten Band der „Gemmarum Antiquarum Delectus“, London 1845, der Sammlung des Herzogs von Marlborough. Die hier vorliegende Gemme der römischen Kaiserzeit könnte ein Geschenk gewesen sein, oder ein Erinnerungsstück. Der kraftvolle Schnitt spricht für eine Entstehung in der römischen Kaiserzeit. Der römische Karneol kam mit seiner Fassung ursprünglich als Teil eines Armbandes der Jahre um 1800 aus einer Kölner Sammlung zu uns. Die massive Ringschiene aus hochkarätigem Gold ist in unserer Werkstatt nach Vorbildern der Antike entstanden. So kann die Gemme, die in römischer Zeit als Ringstein enstanden ist nun wieder sicher und mit Freude am Finger getragen werden.

Eines der schönsten und spannendsten Felder im Bereich des Schmucks ist das Sammeln antiker Intaglien und Kameen. Diese in harten Stein geschnittenen, vertieften bzw. erhabenen Bildnisse bieten eine so große Fülle von Motiven, dass sich für jedes Interesse sich eine ganze Welt der Gegenstände offenbart. Es gibt Gemmen mit Portraits berühmter Personen und Heroen, Darstellungen von Gottheiten und mythischen Ereignissen, Erinnerungen an persönliche Erlebnisse und erzählende Szenen aus dem Alltagsleben. Da Gemmen als Schmuck in der Antike weit verbreitet waren und wohl jeder Bürger entsprechende Steine trug (und gerne auch verschenkte), haben sich auch außerhalb der Museen relativ zahlreich originale Stücke erhalten. Solche Gemmen anbieten zu können freut uns stets besonders.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.