Pariser Eleganz

Mondäne Puderdose mit Innenspiegel & Rubinbesatz, Paris um 1940

Nachdem es lange verpönt war, auffälliges Makeup zu tragen, wurden Lippenstift und Mascara in den 1920er Jahren nicht nur salonfähig, sondern zum Muss der modernen Frau. Diese Entwicklung begleitete das zunehmend selbstbestimmte Frauenbild der Zeit: Die Haare wurden kurz getragen, der Mund dunkel geschminkt, und die ersten Frauen wagten sich im Anzug auf die Straße; ein Akt, der noch im 19. Jahrhundert straffähig gewesen war. Die Moden wandelten sich, der Anzug verschwand wieder aus den femininen Garderoben, doch das Make-Up blieb. Auch für die Femme Fatale des Film Noir, verkörpert von Schauspielerinnen wie Lauren Bacall, war der rote Lippenstift unverzichtbar. In der Zeit um 1940 schuf etwa das Pariser Juwelenhaus Boucheron Puderdosen und Lippenstifthülsen aus vergoldetem Silber mit Rubinbesatz, nach deren Vorbild auch die vorliegende Puderdose entstanden sein wird. Außen mit einem in rötliches Goldblech gravierten Blütenmuster versehen, auf dem sich glühende Rubincabochons plastisch erheben, offenbart die Dose innen einen Spiegel und ein Fach für Puder oder Wangenrouge. Punzierungen bestätigen, dass sie in Paris entstand. Wir konnten sie in Monaco entdecken, wohin sie wohl einst im Gepäck einer glamourösen Dame gelangte. Auch heute noch lässt sich problemlos wieder Puder in das kleine Kunstobjekt einfüllen (vgl. Sie „Erfahren Sie mehr“).

Um Puder oder Wangenrouge in alte Puderdosen einzufüllen, können Sie einen vorhandenen festen Puder mit einem Spatel zerstoßen, mit hochprozentigem Alkohol (aus der Apotheke) vermengen und in die zu befüllende Puderdose einstreichen, festpressen und offen trocknen lassen.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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