Primaballerina

Mondäner Ballerina-Ring mit 3,20 ct Rubin & 2,40 ct Diamanten, 1960er Jahre

In den 1960er Jahren kam eine neue Form des klassischen Entourage-Ringes auf, also jener Ringform, bei der ein großer zentraler Stein von einem Kranz aus Diamanten gerahmt wird. Diese neuen Ringe nannten sich Ballerina-Ringe, denn die umgebenden Diamanten bestanden nun nicht mehr nur aus Brillanten, sondern aus feinen Stäben, die an die Falten eines aufgefächerten, von oben gesehenen Tutus erinnerten: Ganz so, als erblickte man aus einer Opernloge die Ballerinen, wie sie schon Degas so gern malte, beispielsweise im Gemälde L’Étoile von 1878. Einen solchen Ring haben wir auch hier vorliegen. Auf einer luftigen Unterkaderung aus weißen Weißgoldstäben sitzt ein Strahlenkranz aus trapezförmigen Diamanten, die dynamisch in der Höhe versetzt angeordnet sind. Zu den Seiten finden sich weitere Diamanten im Brillant- und Marquiseschliff. Alle hier eingesetzten Diamanten sind von erlesener Qualität mit sehr schöner Reinheit und erstrahlen in leuchtendem Weiß. Den Mittelpunkt des Ringes aber stellt ein großer Rubin von 3,20 ct dar, dessen pink-rote Farbe durch die Facetten raffiniert abgestuft wird. Blickt man in den Stein hinein, so geben sich seitlich feine Kristallfasern zu erkennen, welche die natürliche Entstehung des Steines auch mit dem bloßen Auge erkenntlich werden lassen: Dies ist nicht selbstverständlich, denn seit über einem Jahrhundert werden auch die sog. Verneuil-Synthesen hergestellt, künstliche Rubine also, welche im Labor entstanden sind. Dass dieser Rubin allerdings auf natürliche Weise entstanden ist, beweist auch ein unabhängiger Laborbefund. So ist er nicht nur schmückendes Mittelstück eines kostbaren Ringes, sondern ebenfalls eine Wertanlage. Inmitten der verspielten und doch graphischen Ballerina-Fassung kommt der wertvolle Stein hervorragend zur Geltung.

Der Rubin ist die rote Varietät des Minerals Korund. Korunde begegnen in beinahe allen Farben des Regenbogens, auch ganz farblose Steine sind darunter. Doch während alle diese Steine auch als Saphir angesprochen werden können, sind allein die prächtig roten Steine dieser Mineralgattung Rubine. Unter den Farbsteinen ist der Rubin mit Abstand der wertvollste Stein, allein besonders qualitätvolle pinke, blaue oder grüne Diamanten erzielen heute höhere Preise. Dabei wurden in der Geschichte die besten Rubine stets in Burma gefördert, rund um die Stadt Mogok. Sie zeichnen sich durch eine intensive, pink-rote Farbe aus, die auch als „Taubenblut“ bezeichnet wird. Die besten Steine scheinen dabei wie von einem inneren Feuer heraus zu leuchten, das am besten bei Tageslicht sichtbar ist: Steine, die bei Kunstlicht noch traumhaft rot leuchten, können unter der Sonne wie ausgewaschen wirken. Der Überlieferung nach sind Rubine göttliche, fürstliche Steine. Da ihre Farbe an Blut und loderndes Feuer erinnert, war ihre Verbindung zur brennenden Liebe ganz selbstverständlich. Angeblich verhindern sie sogar Krankheiten und spenden stolzen, frischen Mut. Indische Fürsten ließen sich daher sogar als „König der Rubine“ anreden.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


5 Gründe, die Sie zum Strahlen bringen