Aqua Marina

Mondänes Armband des späten Art Déco mit Aquamarinen in Gold, um 1935

„The aquamarine... has the glassy tint of the waves of the sea.“ Charles Blanc, Art in Ornament and Dress, 1875 Die Geschichte des Schmucks ist spannungsreich und stets im Wandel: So wechselten sich Gold und Silber ab, auf figürliche Formen folgten abstrakte, und auf eine Mode weißen Diamantschmucks dann wieder eine, in der man Farbsteine liebte. So ein Wandel ließ sich auch in den frühen 1930er Jahren beobachten, denn nun hatte man bereits eine Dekade lang kühl-eleganten, weißen Schmuck getragen – graphisch, klar und zweidimensional im Entwurf. Wie eine Gegenbewegung folgte hierauf eine Zeit, in der man plastische Entwürfe in Gelbgold liebte, voluminös und mit leuchtenden Farbsteinen besetzt. Besonders der Aquamarin avancierte zum begehrten Farbstein, der sich auf Ringen, Ohrringen, Colliers und eben auch Armbändern fand. Gleich vier solcher Steine sind auch hier versammelt und illustrieren in ihrer wasserblauen Farbigkeit perfekt die Herkunft des Namens: Denn die Bezeichnung des Edelsteins bedeutet soviel wie „Meereswasser“ und leitet sich aus dem Lateinischen ab. Die hier genutzten Aquamarine sind besonders klar und werden durch ihre Facettierung ideal inszeniert. Plastische Fassungen aus Gold, mit Ranken verziert, rahmen die Steine, und ein modern und klar gestaltetes Armband schließt sich hieran an. Mit einer Länge von __ cm ist das Armband trotz seiner präsenten Formgebung besonders für zierliche Handgelenke geeignet. Es hat sich sehr gut erhalten.

Als Schutzstein der Seefahrer, Edelstein der Verliebten oder als Stein, der Weisheit verspricht – seit Jahrtausenden ist der Aquamarin einer der am höchsten geschätzten Edelsteine. Bereits in der Antike verehrten ihn die Menschen wegen seines Glanzes und seiner Farbe, die an Meer und wolkenlosen Himmel erinnert. Überlieferungen zufolge glaubte man zudem, dass der Edelstein den Gott des Meeres, Poseidon besänftigen könnten: Seeleute warfen daher bei wüsten Stürmen Aquamarine über Bord, um die Wut des Meeresgottes zu lindern. Im Mittelalter wurden Aquamarine in die Reliquiare der Heiligen gesetzt, oft als Gucklöcher, um in das Innere der Goldschmiedearbeiten schauen zu können, denn Aquamarine sind meist besonders rein und ohne Einschlüsse. Die hellsten, weißesten Berylle nutzte man schließlich sogar, um Brillengläser daraus zu schleifen – woher sich überhaupt auch unser Wort hierfür ableitet!

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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