Blüten der Belle Époque

Erstklassige Naturperlen- & Diamant-Ohrstecker, Frankreich um 1900

Um dauerhafte Schönheit zu erreichen, ist kein übertriebener Aufwand nötig. Genau das nötigste zu wagen und nicht mehr macht meist den bleibenderen Eindruck. So wie im Fall der hier vorliegenden, kostbaren Ohrstecker aus Diamanten und Perlen, die sich in der klassischen Form der Blüte präsentieren. In der Mitte beider Ohrringe schimmert eine große, warmweiße Naturperle. Ein Rahmen aus mehr als dreieinhalb Karat Diamanten umgibt die Perlen und ergänzt den warmen Lüster durch ein strahlendes Funkeln. Gefasst sind die Diamanten dabei in Platin, dessen kühle Farbigkeit den Dreischritt der Töne, den gemeinsamen Klang der Arten von Weiß vervollständigt. Durch die kluge Formgebung wirkt es dabei wirklich, als sei jeder der Ohrstecker eine kleine weiße Blüte. Ihre Schönheit und ihr Glanz erstrahlten erstmals vor rund 120 Jahren, als die neueste Mode nach weißen Juwelen verlangte. Durch den Einsatz des erst seit kurzem zu verarbeitenden Platins konnte der wohl französische Goldschmied den Ohrsteckern den kühlen, festlichen Glanz geben, welche sie bis heute ausstrahlen. Seine meisterhafte Bearbeitung der Oberflächen mit feinen Millegriffs und so feinen Fassungen der Diamanten wie nur irgend möglich gibt den Ohrsteckern bis heute eine bewunderswerte Delikatesse. Seit ihrer Entstehung in den Jahren der Jahrhundertwende sind die Ohrstecker stets gepflegt und wohl bewahrt worden – und wurden doch irgendwann in den letzten Jahrzehnten einmal den neuen Zeiten angepasst. Denn der Ohrstecker und die Klappbrisur stammen nicht aus den Jahren der Belle Époque. Durch ihre Hinzufügung aber sind die kostbaren Ohrstecker nun beruhigt und bequem zu tragen. Ein unabhängiges Wertgutachten zu den Ohrsteckern hat die Qualität der Materialien bestätigt und wird selbstverständlich mit den Ohrringen mitgeliefert.

In den Jahren kurz vor 1890 gab es eine wahre Revolution im Bereich des Schmucks. Der Überfluss des Historismus in Form und Farbe erschien in ganz Europa als nicht mehr zeitgemäß. Die zunehmende Technisierung auch in der Schmuckherstellung hatte dieselben Formen immer und immer wieder wiederholt, bis sie zuletzt austauschbar und beliebig geworden waren. Die Juweliere bangten um ihre Existenz: Der Schmuckabsatz ging rapide zurück, eine neue Mode war nicht in Sicht! Zu Beginn des neuen Jahrzehnts war die Krise überwunden. Weißjuwelen waren die Lösung, die sich rasch durchsetzte. Statt vieler schlecht kombinierbarer Schmuckstücke konzentrierten sich die Damen nun auf wenige, aber dafür umso hochwertigere Objekte. Sie einte ihre gemeinsame Farbigkeit: Weiße Diamanten und Perlen erstrahlten in Fassungen aus Silber, später Platin und Weißgold. Die Entwürfe sind filigran und nehmen sich in ihrer Formensprache ganz zurück. Blätter, Ranken und leichte geometrische Formen bestimmten mit einem Mal das Bild, das bis eben noch Putten in großer Zahl bevölkert hatten. Die hier vorliegenden Ohrringe sind schöne Beispiele für Schmuck dieser neuen Mode, die bis in die ersten Jahre des Art Déco hinein aktuell blieb.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.