Verwunschene Quelle

Prachtvoller Aquamarin- & Diamant-Anhänger des Art Déco, 1930er Jahre

Ein großer Aquamarin, hellblau und leuchtend, besetzt das Herz des hier vorliegenden Anhängers. Geschwungene Ranken aus Gold, mit großen Blättern wie jenen tropischer Farne, umgeben den Stein und umkreisen ihn wie die üppige Vegetation eines wuchernden Gartens einen Pool, einen See oder eine verwunschene Quelle. Der Anhänger ist ein kostbares Zeugnis einer Welt, die das Exotische, Fremde, Luxuriöse liebte und hierin versuchte, sich selbst zu vergessen. Er ist entstanden in den 1930er Jahren, wohl in Deutschland. Seine Formen sprechend die Sprache des späten Art Déco, als sich Pflanzenornamente und geometrische Abstraktionen zu einer kraftvollen Formensprache vermischten. Der Aquamarin von etwa 16,6 Karat Gewicht ist dabei von besonderer Qualität. Seine Farbe ist besonders gleichmäßig, er zeigt keinerlei Einschlüsse und durch den guten und präzisen Schliff leuchtet er wie von einem himmlischen Licht belebt. Der ausführende Goldschmied hat den Aquamarin durch vier Chatons an den Seiten des Steines fest in den Anhänger gefasst. Kleine Diamantrosen in geschlossenen Silberfassungen bereichern den Entwurf und setzen weitere Highlights. Der Anhänger hat sich zusammen mit einer feinen Goldkette im Venezianermuster erhalten, welche in Italien entstanden ist und wohl später zum Anhänger ergänzt wurde.

Der Aquamarin ist ein Edelstein, der jeden Edelsteinliebhaber in seinen Bann zu ziehen vermag. Mineralogisch ist der Aquamarin eine Varietät des Minerals Beryll, also ein Vertreter jener Gruppe von Mineralien, zu denen auch der Smaragd und der Heliodor gehört. Die bedeutendsten Vorkommen des Schmucksteins finden sich in Madagaskar und Brasilien, wo in der Stadt Ceará die schönsten, sog. Santa Maria-Aquamarine gefördert werden. Als Schutzstein der Seefahrer, Edelstein der Verliebten oder als Stein, der Weisheit verspricht – seit Jahrtausenden ist der Aquamarin einer der geschätztesten Edelsteine. Bereits in der Antike verehrten ihn die Menschen wegen seines Glanzes und seiner Farbe, die an Meer und wolkenlosen Himmel erinnert. Überlieferungen zufolge glaubte man zudem, dass der Edelstein den Gott des Meeres, Poseidon besänftigen könnten: Seeleute warfen daher bei wüsten Stürmen Aquamarine über Bord, um die Wut des Meeresgottes zu lindern. Im Mittelalter wurden Aquamarine in die Reliquiare der Heiligen gesetzt, oft als Gucklöcher, um in das Innere der Goldschmiedearbeiten schauen zu können, denn Aquamarine sind meist besonders rein und ohne Einschlüsse. Die hellsten, weißesten Berylle nutzte man schließlich sogar, um Brillengläser daraus zu schleifen – woher sich überhaupt auch unser Wort hierfür ableitet!

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