Ewiges Bouquet

Prachtvoller Armreif mit Diamantrosen in Rotgold, um 1885

Heute kennen wir kaum noch eine andere Schliffform als den Brillantschliff. In der Vergangenheit indes waren die Varianten größer. Bevor der moderne Brillant sich in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg durchsetzte, konkurrierten zahlreiche Schliffe miteinander um die Gunst der Damen. Einen ganz besonderen dieser historischen Schliffe präsentiert uns das hier vorliegende Schmuckstück: Den Rosenschliff. Die besonders im 18. und 19. Jahrhundert beliebte Rose zeigt große dreieckige Facetten, welche dem Diamanten einen ganz besonderen Glanz verleihen. Es ist ein warmes, subtiles Leuchten, dass seine Schönheit besonders bei Kerzenschein entfalten sollte. Eine besonders große, klare Rose steht im Zentrum des Entwurfs und zeigt sich als Blütenstempel einer diamantenen Blume. Zwei weitere Blumen stehen ihr zur Seite, während je ein schmales Band aus Diamanten zum rotgoldenen Reif überleitet. Jeder einzelne der hier verwendeten Diamanten wurde im Rosenschliff geformt, sodass bei jeder Bewegung des Reifs ein wässriger Schimmer über ihn zu gleiten scheint. Ganz besonders gut versteht man hier, weshalb die Qualität von Diamanten einst mit Wasser verglichen wurde: Je klarer und schimmernder, desto begehrenswerter der Diamant. Die schönsten wurden als „first water“ bezeichnet. Der silbrige Glanz der Diamantrosen fügt sich hervorragend in die Fassung aus warm leuchtendem Rotgold. Das Armband entspricht der Mode des späten 19. Jahrhunderts, kostbare Schmuckstücke für den Abend nur mit Diamanten auszufassen – doch ist es selten, rein mit Diamantrosen besetzte Stücke zu finden. Zwei vergleichbare Reife jener Zeit finden sich etwa bei Brigitte Marquardt. Schmuck. Realismus und Historismus 1850-1895, München 1998, S. 309.

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