Georgian Taste

Prachtvoller Ring mit Granat & Diamanten in Gold, Großbritannien um 1815

Der hier vorliegende Ring entführt uns mit seinem funkelnden Besatz in das England der Jahre um 1815. Es war die Epoche des sogenannten Regency, als der Prince of Wales Georg August Friedrich von Hannover für seinen erkrankten Vater Georg III. die Regierungsgeschäfte führte. Es war eine Zeit besonderer Romantik und Empfindsamkeit, die durch die Romane Jane Austens so treffend porträtiert wurde. In dieser Zeit favorisierte die englische Oberschicht das Leben auf ihren ausgedehnten Landgütern. Der Tag war Amüsements und sportlichen Aktivitäten im Freien gewidmet, während am Abend elegante Salons das soziale Leben prägten. Aus dieser Zeit stammt auch die Unterscheidung von Tages- und Abendschmuck, mit dem die englische Lady diesen verschiedenen Anforderungen Rechnung trug. Besonders Ringe wurden in verschiedenster Form und oftmals in großer Zahl gleichzeitig getragen, wie zeitgenössische Gemälde belegen. Der beliebteste Edelstein der Epoche für Tagesschmuck war ohne Zweifel der Granat. Immer in geschlossene Fassungen gesetzt, wurde ihre Farbe durch hinterlegte Silberfolien zu einem unvergleichlich reichen Rot gesteigert. Doch in den Jahren nach 1820 kamen Granate völlig außer Mode und wurden erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wieder populär. Im Zentrum des unseres Ringes leuchtet ein Almandin-Granat im sogenannten Table Cut in tiefem Rot. Besonders zeittypisch ist die aufwändige Spiegelfassung des Steins mit ihrer rückseitigen Riffelung. Ein Kranz kleinen Diamantrosen umrahmt den farbigen Stein und stellt ihm seinen weißen Glanz zur Seite. Der prachtvolle Besatz wird durch eine Schiene aus 18-karätigem Gelbgold als Ring tragbar. Der Ring ist sehr schön erhalten und ein seltenes Beispiel für englischen Schmuck der Jahre um 1815.

Der Granat in seinen zahlreichen Varietäten war einer der beliebtesten Schmucksteine des 18. Jahrhunderts. Man liebte die intensive Farbigkeit dieser Steine, die so ganz zur Mode des Rokoko passte! Heute assoziieren wir mit Granatschmuck hauptsächlich die typischen Sterne und Blüten des Historismus, dunkel glühend aufgefasst mit zahllosen tiefroten Granatrosen. Tatsächlich aber leuchtet der Granat je nach Fundstätte auch in einem hellem Rot-Orange, in einem eleganten Violett oder gar in einem schönen Grün! Zur Geschichte des Granatschmucks im 18. Jahrhundert vgl. Ginny Redington Dawas/Olivia Collings: Georgian Jewelry 1714-1830, Woodbridge 2007, S. 40-41.

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Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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