Sommerglanz

Prachtvoller viktorianischer Armreif mit Naturperle & Diamanten in Gold, England um 1890

Der hier vorliegende, prachtvolle Armreif ist ein schmuckgewordener Sommertag im Garten. Eine, warm leuchtende Blüte aus Gold, einer wundervollen Naturperle und Diamantrosen erinnert an heitere Stunden in der Natur, im Schatten unter Bäumen vielleicht, inmitten duftender Blumen. Vielleicht geht der Blick über die goldenen Felder, welche hinter der Hecke sich bis zum Horizont erstrecken. Oder zurück zum Haus, wo auf der Veranda kühlende Limonaden warten und das Sonnenlicht an den Gläsern voller Eis glitzert wie Diamanten… Der Armreif ist ein Schmuckstück des späten 19. Jahrhunderts. Er ist in Großbritannien entstanden, was besonders die Farbigkeit und Materialzusammenstellung des Stückes zeigt. Denn die Kombination von cremeweißen Perlen und warm glänzendem Gold war das ganze späte 19. Jahrhundert die beliebteste Materialwahl in Schmuckdingen auf der Insel, passte doch ihr schmelzender Lüster hervorragend zu den zarten Pastellfarben und den weichen Seidenstoffen, welche im Fin de Siècle die Mode dominierten vgl. etwa David Bennet und Daniela Mascetti: Understanding Jewellery, London 2010, Seite 216. Der zweigeteilte Reif ist aus leicht rötlichem Gold geschmiedet und weitet sich auf seiner Oberseite leicht um uns diesen ganzjährigen Ausflug in den Sommer zu ermöglichen. Auf der Rückseite ist der Reif dann ohne Besatz gearbeitet, so dass er sich nicht an den Kleidern verhaken kann. Der Reif, der Jahre um 1890 ist wunderbar erhalten und fand in der britischen Hauptstadt London zu uns.

In vielen Kulturen hat die Perle einen tiefen Symbolcharakter. So sind Perlen in China Symbol für Reichtum, Weisheit und Würde; in Japan bedeuten sie Glück, in Indien den Reichtum an Kindern. Die Perle galt darüber hinaus sowohl als Aphrodisiakum als auch als Heilmittel gegen Melancholie und Wahnsinn. Auch steht sie als Symbol für Tränen. Schon bei den Griechen und Römern waren Perlen als Schmuckstücke sehr begehrt. Die griechische Bezeichnung „margarita“ wurde gleichsam auch als Bezeichnung für die Geliebte eingesetzt, ein Begriff, der sich bis heute im Namen Margarete erhalten hat. Im Mittelalter galten Perlen als Zeichen der Liebe zu Gott und so haben sich zahlreich feine Klosterarbeiten erhalten, die aus winzigen Flußperlen hergestellt sind. Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Perlmuscheln, die ganz verschiedene Perlen hervorbringen können, so ist die Beschäftigung mit Perlen eine Wissenschaft für sich. Perlenschmuck gehört klassischer Weise zu jeder guten Grundausstattung einer Dame – Im Schmuckkästchen darf die klassische Perlenkette nicht fehlen. Mit Ihr ist man immer gut gekleidet, sie schmückt zu jedem Anlass.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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