Tradition und Neuerung

Qualitätvoller vintage Tansanit- & Brillantring in Gold, um 2000

Der hier vorliegende Ring aus hochkarätigem Gold, Brillanten und zwei wunderbaren Tansaniten ist in Handarbeit entstanden, qualitätvoll ausgeführt und aus hochwertigen Materialien geschmiedet. Die Idee des Entwurfes ist simpel: Es scheint sich ein Band in dreifachem Lauf um den Finger zu schlingen. Diamanten besetzen das warm glänzendem Gold. Die beiden Tansanite, zu Tropfen geschliffen und facettiert, bilden Anfang und Endpunkt des Bandes. Der Ring ist in jüngerer Zeit entstanden, wohl in den Jahren um die Jahrtausendwende. Doch sollte die klare und gradlinige Formensprache nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch dieser Ring eng verbunden ist mit der Geschichte des Schmucks! Denn seine Form entstammt der langen, seit der Antike bekannten Tradition von Schmuckstücken in Schlangenform. Seit den alten Ägyptern begegnen immer wieder Ringe und Armreif, welche aus den Körpern sich windender Schlangen gebildet sind. Mal ist es ein Tier, dass einen Ring bildet, mal zwei Schlangen, welche ineinander verschlungen das Schmuckstück auszumachen scheinen. Dabei gibt es doppelköpfige Schlangen ebenso wie solche, welche sich in ihren eigenen Schwanz zu beißen scheinen. Das Motiv mit den beiden Tansaniten spielt hierauf an: Edelsteine bilden oft die Köpfe der zu Schmuck gewordenen Kriechtiere und so ist wohl auch der hier vorliegende Ring zu verstehen. Er ist ein Freundschafts- oder Liebesgeschenk: Denn ähnlich wie sich die Schlange scheinbar unlösbar um den Finger ihrer Trägerin wickelt, so fest soll die Freundschaft oder Liebe des Schenkenden sein. Die Dopplung der Schlange verheisst so eine intensive Freundschaft zwischen zwei Partnern. Welche Bedeutung Sie in der Schlange sehen, bleibt Ihnen überlassen: Eine schöne Verbindung von Tradition und Moderne ist der hier vorliegende Ring allemal. Zum Motiv der Schlange in der Schmuckgeschichte vgl. ausführlich den Ausstellungskatalog Fritz Falk (Hg): Serpentina. Die Schlange im Schmuck der Welt, Schmuckmuseum Pforzheim, 26.11.2011–26.2.2012, Stuttgart 2011.

Als Gemmologen im Jahr 1967 die ersten Edelsteine im Steppensand von Tansania fanden, sicherte sich die Firma Tiffany & Co. die Rechte an diesem kostbaren Mineral, das auf der Erdoberfläche tatsächlich noch eintausend Mal seltener vorkommt als der Diamant. Tiffany´s war dann auch der Namensgeber des bläulich violetten Edelsteins, der nach dem Land der Massai benannt und auch fest mit deren Kultur verhaftet ist. So beschenken noch heute Massai-Häuptlinge die Mütter ihres Stammes zur Geburt eines Kindes mit Tansaniten – ein Segenswunsch für ein gesundes, erfülltes und erfolgreiches Leben.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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