Liebesgabe der Belle Epoque

Charmanter Trilogie-Ring mit Diamanten in Gold & Platin, um 1920

Mit der Erfindung des Gaslichtes und dann des elektrischen Lichtes zum Ende des 19. Jahrhunderts erfüllte mit einem Mal gleißende Helligkeit die Ballsäle Europas. Kein dunkles, gelbes Kerzenlicht mehr, sondern das weiße Leuchten hunderter Lampen ließ den Schmuck der Damen glänzen und glitzern wie nie zuvor. Kein Wunder, dass in der Folge dieser Entwicklungen auch eine neue Mode entstand: Weißjuwelen aus Diamanten und Oberflächen aus Platin antworteten auf die neuen Lichtverhältnisse und lösten die bisherigen farbigeren Entwürfe ab. Überhaupt wurde der Schmuck zunehmend reicher mit funkelnden Edelsteinen ausgefasst, um ein immer luxuriöseres und reicheres Erscheinungsbild zu schaffen. Auf den großen Bällen in Paris, London und St. Petersburg wurden immer feinere Diamantschmuckstücke präsentiert, Tiaren, Broschen und Ringe, allesamt Träume in weißen Diamanten. Der hier vorliegende zarte Ring fand hier in Berlin zu uns. Er besteht aus Gold mit einer Schauseite aus Platin. Diese zeigt eine wunderbare Durchbrechungen mit feinen Schattenfugen, die kunstvoll in das Metall gesägt sind. Ein schimmerndes Trio aus Altschliff-Brillanten funkelt in der Mitte der zurückhaltenden, graphischen Rahmung, die mit insgesamt 16 kleineren Diamantrosen aufwartet. Die drei Mittelsteine haben ein Gesamtgewicht von etwa 0,35 Karat und eine schöne Präsenz. Die Ringschiene aus Gelbgold zeigt eine Gravur, die uns verrät, dass der Ring einst ein Geschenk war und die Gestaltung des Ringes legt nahe, dass es eine Liebengabe war: Ringe mit drei zentralen Edelsteinen haben in der Schmuckgeschichte eine ganz besondere Bedeutung: Man nennt sie „Trilogie-Ringe“ und sie sind transportieren eine Vorstellung, die mit der Liebe zu einem Menschen zu tun hat: So steht die Dreizahl der Brillanten in einem Ring für eine gemeinsam gelebte Zeitlichkeit. Durch die drei Edelsteine sind symbolhaft Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einem Schmuckstück dargestellt und miteinander vereint. Die Diamanten als - der Sage nach - unzerstörbare und somit ewig beständige Edelsteine stehen dabei zusätzlich für die Dauer der Bindung. Der Ring fand hier in Berlin zu uns und hat heute, mehr als 100 Jahre nach seiner Entstehung nichts an Bedeutung eingebüßt.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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