Ewige Liebe

Eleganter Ring mit feinem Rubin- und Diamantbesatz, Deutschland um 1920

„Der Schmuck war eine Zusammensetzung von Diamanten und Rubinen und sah so zart, rein und edel aus wie ein in Farben gesetztes mittelalterliches Kunstwerk. Ein wahrer Zauber lag um diese Innigkeit von Wasserglanz und Rosenröthe in die sinnigen Gestalten vertheilt, die nur aus den Gedanken unserer Vorfahren so genommen werden können.“ (Adalbert Stifter: Der Nachsommer, 1857) Die Faszination, die aus der Kombination von weiß leuchtenden Diamanten und einem von diesen in seiner Intensität gesteigerten Rubin ausgehen kann, beschrieb schon Adalbert Stifter. Noch ein halbes Jahrhundert nach Erscheinen des Romans, in der Zeit um 1920, finden wir wieder ab und an Schmuckstücke, die diese Zusammenstellung kostbarster Materialien zelebrieren. Aus dieser Zeit stammt auch der vorliegende Ring, der einen schönen Rubin von rosenroter Farbe in einer ovalen Fassung präsentiert. Zwei Diamanten im Altschliff sind links und rechts davon eingelassen und kleine Diamantrosen bereichern die Ornamente des durchbrochenen Ringkopfes, deren kühler Glanz durch das hier verwendete Platin noch einmal gesteigert wird. Eine Ringschiene aus Weißgold komplettiert den schönen Ring. Die Kostbarkeit der Materialien unterstreicht dabei die Botschaft: Denn der Rubin als roter Stein der Liebe und die Diamanten als Symbole der Ewigkeit stellen ein Versprechen in Juwelenform dar. Die Sprache der Edelsteine, damals noch weitaus präsenter als heute, ließ diesen Ring wohl einst zu einer Liebesgabe werden. Aufgrund dieser Kombination der nonverbalen, subtilen Botschaft mit der ausgesuchten Qualität der Steine und Verarbeitung freuen wir uns, Ihnen hier ein ganz besonderes Liebesgeschenk, vielleicht sogar einen Verlobungsring, vorstellen zu dürfen.

Unter den Farbsteinen ist der Rubin mit Abstand der wertvollste Stein; allein besonders qualitätvolle pinke, blaue oder grüne Diamanten erzielen heute höhere Preise. Dabei wurden in der Geschichte die besten Rubine stets in Burma gefördert, rund um die Stadt Mogok. Sie zeichnen sich durch eine intensive, pink-rote Farbe aus, die auch als „Taubenblut“ bezeichnet wird. Der Überlieferung nach sind Rubine göttliche, fürstliche Steine. Da ihre Farbe an Blut und loderndes Feuer erinnert, war ihre Verbindung zur brennenden Liebe ganz selbstverständlich. Angeblich verhindern sie sogar Krankheiten und spenden stolzen, frischen Mut. Indische Fürsten ließen sich daher sogar als „König der Rubine“ anreden. Im Gegensatz zu historischen Rubinen sind in den letzten Dekaden geförderte Steine in beinahe allen Fällen hitzebehandelt, um ihre Farbigkeit zu verbessern, was dem Wert der Steine indes nicht zuträglich ist.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


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