Der geheime Garten

Kostbarer Belle Époque-Ring in Platin mit Smaragd & Diamanten, Deutschland um 1910

Von einem qualitätvollen Farbedelstein geht ein ganz besonderer Zauber aus: Denn die intensive Farbe des Lichtes, der Glanz und die Tiefe, mit welcher natürliche Edelsteine uns verführen, all diese Eindrücke sind nicht mit anderen Materialien zu vergleichen und stets ganz individuell. Der hier vorliegende Gold- und Platinring präsentiert mit seinem kleinen, intensiv grünen Smaragd einen solchen hübschen Edelstein in seiner Mitte. Der im Treppenschliff gestaltete Stein wird von einer aufwändig gestalteten Fassung gehalten und ist klar und durchscheinend. Nur wenige, im Licht kristallin schimmernde Einschlüsse bereichern seine Erscheinung. Sie bilden den sog. „Jardin“ (franz. für Garten): Neigt man den Ring leicht zur Seite, so leuchten sie im Inneren des Steines auf. Weiße Diamanten, Millegriffes und Schattenfugen bilden den Rahmen des Smaragdes in einer durchbrochenen und eleganten Formensprache, wie sie die Zeit der Belle Époque so liebte. Sie bieten ihm ein hellweiß leuchtendes Bett, vor dem sein grüner Glanz nochmals intensiviert wird. Ein angenehmes Details des perfekt ausgeführten Entwurfes ist, dass die Goldschmiedearbeit besonders flach ausgeführt ist, sodass er auch täglich getragen werden kann. Das schöne Schmuckstück ist erstklassig erhalten und in Deutschland in den 1910er Jahren entstanden. Wir haben in in Hamburg entdeckt.

Der Name des Smaragds stammt vermutlich aus dem lateinischen „Smaragdus“, was wiederum aus dem griechischen „Smaragdos“ übernommen ist. Der Smaragd wurde bereits um 1300 vor Christus erstmalig in Ägypten abgebaut, die für lange Zeit den Smaragdhandel im Mittelmeerraum beherrschten. Erst mit der Eroberung Südamerikas durch die Spanier wurde deren Handelsstellung gebrochen, da es auch dort reichhaltige Smaragdvorkommen gab. Der Smaragd gehört zu den wertvollsten Edelsteinen und besitzt schon seit jeher einen sehr hohen Stellenwert in vielen Kulturen. Die alten Ägypter erkannten schon früh die Heilkräfte des Smaragds, besonders aber seine Wirkung für die Augen. Plinius der Ältere schrieb über ihn im Jahr 77 n. Chr.: „Wenn die Augen geschwächt sind, so werden sie durch das Betrachten des Smaragds wieder gestärkt. Des Steines sanftes Grün vertreibt die Mattigkeit“. Nero etwa soll einen Smaragd zur Stärkung seiner Augen als Monokel getragen haben und auch von Kleopatra heißt es, sie solle ihre Schönheit und Jugend durch das Tragen von Smaragden unterstützt haben. Der Smaragd wurde bereits auch in der Bibel erwähnt und galt in der Offenbahrung des Johannes als vierter der zwölf Grundsteine der Jerusalemer Stadtmauer.

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Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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