A Georgian Garnet

Musealer Goldring mit Granat & Glaspasten, England um 1780

Ungefähr 240 Jahre alt ist der vorliegende Ring, der aus einem Münchner Nachlass zu uns kam, wohl aber in England entstanden ist. Die Jahre von 1714 bis 1830 sind in England als Georgian Era bekannt. Benannt ist die Epoche nach den Königen Georg I bis IV. aus dem Haus Hannover. In diese Zeit fällt der endgültige Aufstieg des Landes zur dominierenden Weltmacht mit einem weltumspannenden Kolonialreich. Die Kunst dieser Epoche war durch einen Rückbesinnung auf die Antike gekennzeichnet und entspricht dem Klassizismus auf dem europäischen Kontinent. In dieser Zeit favorisierte die englische Oberschicht das in vielen Filmen porträtierte Leben auf ihren ausgedehnten Landgütern. Der Tag war Amüsements und sportlichen Aktivitäten im Freien gewidmet, während am Abend elegante Salons das soziale Leben prägten. Aus dieser Zeit stammt auch die Unterscheidung von Tages- und Abendschmuck, mit dem die englische Lady diesen verschiedenen Anforderungen Rechnung trug. Zum typischen Tagesschmuck gehörten Ringe, die einen zentralen Farbstein mit kleinen Diamanten oder Glaspasten flankierten. Genau diesem Schema entspricht auch unser Exemplar: Im Zentrum des um 1780 entstandenen Stücks leuchtet ein schöner Granat, dessen dunkles Rot durch eine Foliierung effektvoll funkelt. Der Stein wird von einer zeittypisch geschlossenen Spiegelfassung gehalten. An beiden Seiten flankieren den Granaten jeweils drei weiße Glaspasten in historischen Schliffen in Silber. Eine stabile Schiene aus Gold komplettiert den schönen Ring. Der Ring ist ein sehr schönes antikes Sammlerstück und zugleich das ideale Geschenk für einen Menschen, der sich für englische Geschichte interessiert. Vergleichbare Ringe finden sich auch in Ginny Redington Dawes & Olivia Collings: Georgian Jewellery 1714–1830, Woodbridge 2007, auf S. 32.

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Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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