Sternzeichen: Liebe

Romantische Brosche mit Diamanten & Perlen, um 1790

Zwei Herzen schlagen Seit an Seit, dicht an dicht in einer warmen Sommernacht. Ein Knoten über ihnen verbildlicht ihre enge Verbindung. Wie ein Sternzeichen funkeln sie im Licht kleiner Diamanten, scheinen sie zu schweben vor einem tiefblauen, geheimnisvoll leuchtenden Grund. Die hier vorliegende Brosche zeigt zwei verliebte Herzen aus Diamanten in Fassungen aus Silber vor blauem transluzentem Email. Eine Rahmung aus Gold mit Perlen und weißem E-Mail bietet ihnen eine wunderbare Bühne, lässt das Blau durch den Kontrast mit Weiß noch tiefer leuchten. Die Brosche aus Gold mit ihrer feinen, perfekt erhaltenen Emaillierung und ihrem romantischen Motiv ist in den Jahren kurz vor 1800 in England entstanden - aus London kam sie auch zu uns. Schmuck war in dieser Zeit nicht nur zum wortwörtlichen Schmücken gedacht, sondern wurde mindestens ebenso aus sentimentalen Motiven getragen, zur an Freunde in der Ferne, Verstorbene Verwandte oder auch den Liebsten, dessen Werben stets auch das Verschenken von Schmuck umfasste. Die vorliegende Brosche mag ihre Trägerin an ihre Seelenverwandtschaft mit dem Schenkenden des Stückes erinnert haben. Zugleich legte sie Zeugnis gegenüber Dritten von der Dauerhaftigkeit der schönen Gefühle – und vielleicht mag sie auch Ihren Herzensklang zum Ausdruck bringen?

Wie so viele Details im Bereich des historischen Schmucks hat auch Email hat eine ganz besondere Geschichte, die eng verbunden ist mit den sich stetig ändernden Moden. In Mittelalter und Renaissance war der überwältigende Großteil selbst der kostbarsten Schmuckstücke aufwendig emailliert. Die Technik war kompliziert und man liebte intensive Farben, sodass Email den Glanz kostbarer Edelsteine oft rahmte und ergänzte. Mit dem Rokoko drehte sich dieser Geschmack zunächst. Farbsteine waren zunehmend einfacher aus den Kolonien in Übersee zu erhalten, und man nutzte sie, um im Lichte der Kerzen der Salons noch verführerischer zu glänzen. Email trat dagegen in den Hintergrund und wurde kaum noch verwendet. Erst 1775 schuf der Londoner Goldschmied Jusen wieder neue Schmuckstücke in Email, nun in einem tiefen Mitternachtsblau, dass er mit Diamanten in Silberfassungen kombinierte. Einige schnell in der Öffentlichkeit bekannte Aufträge aus der königlichen Familie reichten nun aus, und eine neue Mode war geboren: Ringe und Broschen in Royal Blue Enamel waren binnen kürzester Zeit selbst in Paris der letzte Schrei. Hier nannte man „Bagues de firmament“, Himmels-Ringe. Vgl. Ginny Redington Dawas/Olivia Collings: Georgian Jewelry 1714-1830, Woodbridge 2007, S. 120, sowie Diana Sarisbrick: Rings. Jewellery of Power, Love and Loyalty, London 2007, S. 93f.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


5 Gründe, die Sie zum Strahlen bringen!

Noch keine Artikel angesehen