Souvenir d’Amour

Romantischer Ring mit Granaten & Haar unter Bergkristall, um 1780 & später

„Wer je geliebt hat, weiß, daß eine Haarlocke von einer uns theuern Person, zumal wenn wir diese verlohren, ein uns uebrig gebliebener Theil ihrer selbst, und unserm Herzen ein weit kostbareres Kleinod, als der schoenste Juwel ist.“ – Dies konnte die geneigte Leserin im März 1791 dem Journal des Luxus und der Moden entnehmen. Und im September 1787 hatte es gar geheißen: „Bey Versprechungen werden keine Ringe von Juwelen mehr gewechselt, sondern eine Idee oder Fantaisie in Haaren niedlich ausgefuehrt und leicht mit einer Reihe Brillanten eingefaßt, ist das ganze Brautgeschenk.“ Im Zeitalter der Empfindsamkeit, lange bevor Ferngespräche oder Photographie Einzug in das menschliche Leben hielten, tauschte man unter Freunden und Liebenden Haarlocken aus. Oftmals wurden die Haare als Schmuck gefasst und konnten so als intimes Souvenir nahe am Körper getragen werden. Auch das vorliegende Schmuckstück legt hiervon Zeugnis ab. Das Herz, gegen Ende des 18. Jahrhunderts entstanden, weist die damals gängige Form ohne Einkerbung am oberen Rand auf. Vorn und hinten ist unter einer Einlage aus poliertem, leicht gewölbtem Bergkristall je ein Ornament aus Haar gefasst. Es ist federartig arrangiert, zu sog. „Prince of Wales Feathers“, mit Auflagen aus Golddraht. Vorn ist blondes Haar gefasst, hinten brünettes; womöglich handelt es sich um die Haare der beiden Liebenden, denen das Herz einst als Souvenir d’Amour diente. Vorderseitig wird die Einlage zudem von einem Kranz aus foliierten Granaten im Tafelschliff gerahmt. Vermutlich handelte es sich bei dem Herzen einst um einen Anhänger, denn als Ring ist dieser spezielle Typus nicht bekannt. Die Ringschiene scheint im 19. Jahrhundert zu dem Herzen ergänzt worden zu sein, doch geschah dies durchaus mit Feingefühl für die Form; selbst der rötliche Goldton wurde perfekt getroffen. Wir haben das romantische Schmuckstück so, wie es ist, in London entdeckt.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


UNSER VERSPRECHEN

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