In Liebe verbunden

Rotgold-Armband mit Opal-Cabochons und Schloss in Herzform, Birmingham 1903

Sogenannte love padlock bracelets, also Armbänder, die mit herzförmigen Schlössern versehen sind, erfreuten sich im viktorianischen England großer Beliebtheit. Als romantisches Geschenk besiegelten solche Schlösser in symbolischer Weise die Liebe eines Paares für die Ewigkeit und verbanden die Liebenden auch über eine Distanz hinweg. Das vorliegende Gliederarmband ist aus warm schimmerndem Rotgold gefertigt, welches sowohl die pinkfarbenen Reflexe der zu Cabochons geschliffenen Opale aufgreift als auch deren kühlere, grünlich-blaue Nuancen im Kontrast verstärkt. Das Schloss in Herzform ist graviert und kann mit einem kleinen Häkchen an der Seite geöffnet und geschlossen werden. Im Jahre 1903 in Birmingham gefertigt, hat das Armband auch heute nichts von seiner ursprünglichen Ausstrahlung verloren – vielmehr fügt sich das roséfarben getönte Gold auch in zeitgenössische Schmuckmoden ein. Als kostbares Liebesgeschenk für eine besondere Person spiegelt es nach wie vor den Wunsch wider, die Verbindung möge auf ewig halten.

Armbänder mit Schlössern stehen in einer Tradition, die heute viele junge Liebespaare bis heute pflegen, wenn Sie Vorhängeschlösser mit ihren Namen an Brücken oder Gittern anbringen. Diese Art von Vorhängeschlössern nennt man Liebesschlösser und sie sollen symbolisch die unlösbare und ewige Liebe des Paares besiegeln. Die genaue Herkunft des Brauchs ist unklar. Ausgangspunkt in Europa ist sehr wahrscheinlich Italien (italienisch „lucchetti dell’amore“). Es wird vermutet, dass Absolventen der Sanitätsakademie von San Giorgio in Florenz die Urheber dieses Brauchs sind. Mit dem Ende ihrer Ausbildungszeit befestigten die Absolventen die Vorhängeschlösser ihrer Spinde an einem Gitter des Ponte Vecchio. Dies wurde wohl von den Verliebten Roms an der Milvischen Brücke übernommen. Die Schlösser enthalten oft eine Beschriftung oder Gravur der Vornamen oder Initialen der Verliebten, teilweise mit Datum. Nach dem Befestigen des Schlosses wird üblicherweise der Schlüssel in das überbrückte Gewässer geworfen. An der Milvischen Brücke erfolgt dies mit dem Ausspruch „per sempre“ („für immer“).

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