Ein Geschenk Ihrer Majestät

Royales Geschenkarmband mit Amethysten in Gold, datiert 1827

Für eine Mrs. Ann Pulfer, von der wir heute nicht viel mehr wissen, als dass sie eine verheiratete, bürgerliche Frau war und wo sie sich Anfang Juni des Jahres 1827 aufhielt, muss der fünfte Tag dieses Monats ein ganz besonderer gewesen sein. An diesem Tag erhielt sie von Charlotte Auguste von Großbritannien, Irland und Hannover, Princess Royal, das vorliegende Armband. Charlotte war die älteste Tochter George III., dem 1820 sein Sohn George IV. auf den Thron gefolgt war und zu diesem Zeitpunkt zudem bereits Königin von Württemberg. Die Frauen befanden sich auf der königlichen Yacht HMS Royal Sovereign, welche den König und seine Familie zu offiziellen und privaten Anlässen transportierte. Zu welchem Anlass Charlotte an diesem Dienstag vor beinahe 200 Jahren Mrs. Ann Pulfer das Armband schenkte, ist nicht bekannt – doch muss es lange geplant gewesen sein, denn sie hatte eigens hierzu ein passgenaues, mit goldenen Lettern ausgezeichnetes Schmuckkästchen anfertigen lassen. Dass Königin Charlotte einer Bürgerlichen ein solches Geschenk machte, passt ganz in das Bild der als warmherzig und großzügig beschriebenen Frau. Das innenliegende Armband ist modisch ganz auf der Höhe seiner Zeit. Es zeigt sich als prachtvolles und breites goldenes Gliederarmband, dessen Schließe aus Goldkügelchen und feinen Cannetille-Spiralen gebildet ist. Zwei facettierte Amethyste – aufgrund ihrer strahlenden Farbkraft damals besonders begehrt – leuchten in einem Bett goldener Kügelchen und Spiralen. Zeittypisch ist das Armband bei aller prächtigen Ausstattung dennoch äußerst zart und leicht. Trotz seiner Empfindlichkeit hat sich das Armband samt seines ursprünglichen Etuis bis heute sehr schön erhalten, wurde es doch sicher stets in Ehren gehalten. So ist es noch heute ein ungewöhnliches und seltenes Sammlerstück, das auf Umwegen von der Yacht der englischen Könige bis heute zu uns nach Berlin fand. Wohin es wohl als Nächstes reisen wird?

Was für ein Fest der Farben! Schmuck der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, jener Jahre, die als „Biedermeier“ bekannt geworden sind, blüht und glüht oftmals in den reichsten Tönen des Regenbogens. Grundlage bildet zumeist ein warm glänzendes Gelbgold, das durch eine zusätzliche Feinvergoldung besonders satt schimmert. Das Gold bildet Rahmen und Ranken in floralen, von der Natur entlehnten Formen, welche mit farbigen Akzenten versehen werden: Kostbare Edelsteine aus der Heimat und den fernsten Ländern werden kombiniert. Perlen und Korallen ergänzen weiße und rote Farbpunkte. Und oftmals gesellen sich noch farbige Emaillierungen hinzu, um das schöne Spektrum zu vervollständigen.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


5 Gründe, die Sie zum Strahlen bringen