Glanz in dunkler Zeit

Schwungvolle Diamant-Ohrclips des Art Déco, 1940er Jahre

Auch in den 1940er Jahren entstand in Europa eleganter Schmuck. Weniger vielleicht in Deutschland, wo in Krieg und Nachkriegszeit andere Dinge wichtiger waren als Geschmeide. Doch in den übrigen Ländern unseres Kontinents lebte die Juwelierskunst durchaus weiter und trieb funkelnde Blüten. Die hier vorliegenden Ohrringe entstammen diesen dunklen Jahren und glänzen dafür um so heller. Sie sprechen die Formensprache des späten Art Déco, international bekannt als Retro Jewellery. Nach den kühlen Geometrien der 1920er Jahre wurden die Formen im Verlauf der 1940er Jahre zunehmend plastischer, und auch das Gelbgold wurde wieder Mode. Noch in den entbehrungsreichen Kriegsjahren entwickelten diese Schmuckstücke, die meist in Frankreich oder den USA entstanden, die Sprache einer glücklichen Prachtentfaltung, die ablenken konnte von der Gegenwart des Krieges. In der unmittelbaren Nachkriegszeit breitete sich dieser Stil dann in ganz Europa aus. Die hier vorliegenden Ohrringe sprechen diese Sprache und sind aus Gold und Silber geschmiedet. Sie fassen rund 0,90 ct Diamanten in verschiedenen alten Schliffen, die hier offenbar aus älteren Schmuckstücken zusammengesucht wurden, eine Konzession an die Entstehungszeit. Schwünge und Bögen bilden je ein Halbrund, auf dem die Diamanten funkeln. Rückseitig angebrachte Bügel machen sie zu Ohrclips, bei denen keine Ohrlöcher nötig sind.

Die 1920er Jahre haben mit dem Art Déco einen neuen Stil in die Welt des Schmucks gebracht: Geometrische Abstraktionen, edle Materialien und luxuriöse Ausstattung wurden gesucht und von den Goldschmieden in Paris, London und Wien ebenso geliefert wie von ihren Kollegen in Berlin und Übersee. Je länger und weiter der Stil sich dabei verbreitete, desto weiter entwickelten sich auch die Formen. In Frankreich und den USA entstand so in den Jahren nach 1930 eine besondere Form des späten Art Déco, die „Retro“-Jewellery genannt wird: Die Formen wurden kräftiger, körperhafter, die Volumina größer und der Schmuck noch einmal prächtiger, wobei die Farbigkeit der verwendeten Steine und des Metalls eine große Rolle spielte. Doch nicht nur die Formen wandelten sich nämlich, auch die Farbigkeit des Schmucks veränderte sich nach einiger Zeit: Die Mode der Jahre ab 1940 etwa zog Schmuckstücke aus Gelb- oder Rotgold jenen aus Platin oder Weißgold vor und Farbsteine lösten Diamanten in ihrer Beliebtheit ab. Die Flächen des Goldes wurden geometrisch aufgefächert und die Juwelen beinahe wie kubistische Architekturen aufgefasst.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


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