Tiefroter Blickfang

Vintage Manschettenknöpfe mit Almandinen in Gold, London 1992

Der Granat kommt in erstaunlich vielen Varietäten vor. Die Spannbreite seiner Farben reicht vom tiefdunklem Rot der Pyropgranate aus den Fundstellen Böhmens bis hin zum strahlenden Grün der im Ural gefundenen Demantoid-Granate. Zu einer besonders schönen Variante dieses Edelsteins zählt der Almandin, der in einem Rotton mit einer feinen Beimischung von Blau überzeugt. Sein Name leitet sich von der Stadt „Alabanda“ nahe Ephesos in der heutigen Türkei ab. Diese Stadt wird bereits in römischer Zeit von Plinius als Granat-Schleif- und Handelszentrum erwähnt und die Steine aus dieser Gegend galten als besonders hochwertig. Gleich vier dieser besonderen Edelsteine sehen wir in dem hier vorliegenden Paar Manschettenknöpfe. Der Entwurf nach viktorianischem Vorbild präsentiert jeweils zwei identische Fronten mit einem ovalen Almandin-Cabochon in ihrer Mitte. Gehalten werden die Edelsteine von schmalen Fassungen und Rückseiten aus 9-karätigem Gold. Kleine Kettchen verbinden die Fronten und machen das Anlegen einfach. Laut Stempelung ist das Paar im Jahr 1992 in London entstanden, wo wir es auch gefunden haben. Die edlen Knöpfe sind exzellent erhalten und ein wundervoller Blickfang am Hemd.

Bereits im 16. Jahrhundert entstanden die Vorläufer unserer heutigen Hemden, deren Ärmel mit einem Seidenband zusammengebunden werden konnten. Noch lag der Schwerpunkt dieser Mode auf möglichst großer Pracht. Viel Stoff, sogar Spitze wurde eingesetzt, um am Handgelenk in großer Menge aus dem Ärmel zu ragen. Doch im Laufe der Generationen näherte sich die Form immer mehr unserem modernen Hemd an. Seidene Manschettenbänder blieben bis ins 19. Jahrhundert populär. Seit der Zeit von Ludwig XIV. wurde der Ärmelabschluss jedoch vermehrt mit sog. Boutons de manchette, also Manschettenknöpfen, geschlossen. Typischerweise waren dies Paare farbiger Glasknöpfe, die mit einer kurzen Kette verbunden waren. Im Verlauf des 18. Jahrhunderts wurden diese Glasknöpfe dann durch aufwendig bemalte Stücke oder mit Edelsteinen besetzte Paare abgelöst. Zu dieser Zeit waren Manschettenknöpfe als ausgesprochene Luxusartikel hauptsächlich in adeligen Kreisen verbreitet. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hatten die Manschettenknöpfe dann auch im Bürgertum den Höhepunkt ihrer Popularität. In der heutigen Zeit gehören Manschettenknöpfen zu den wenigen Schmuckstücken die Herren schmücken können. Setzen doch auch Sie an ihren Ärmeln ein modisches Statement - soviel stilvoller ist doch ein gediegenes Paar Manschettenknöpfe aus edlem Material als schnöde Hemdsknöpfe aus Kunststoff!

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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