Dreibrüdertaler

Trachten-Anhänger mit sächsischem Reichstaler von 1596, Biedermeier um 1830

Alte Silbermünzen haben einen festen Platz in der Welt des Trachtenschmucks. Zum einen waren sie repräsentative Wertanlagen, auf die im Notfall zurückgegriffen werden konnte, zum anderen aber vermittelten sie durch ihre reich gestaltetem Prägungen häufig lokalpatriotische oder religiöse Motive, die im Bereich der Tracht als passend empfunden wurden. Der hier vorliegende, große Trachtenanhänger aus dem Sächsischen fasst in dieser Weise eine große Silbermünze: Unter einem blütenförmigen Zierelement hängt an drei Erbsketten eine Silbermünze aus dem Jahr 1596. Es ist ein kursächsischer Reichstaler, der wegen seines Prägebildes als Dreibrüdertaler bekannt ist. Denn auf der Vorderseite sind die Brüder Christian II., Johann Georg I. und August der albertinischen Wettiner abgebildet. Die beiden ersteren waren Säschsische Kurfürsten während August Verweser von Naumburg war. Die Rückseite zeigt ein dreifach behelmtes, großes Wappen. Links sehen wir darin die Wappen von Thüringen, Pfalz Sachsen, Orlamünde, Altenburg; mittig die Wappen von Sachsen, Landsberg, Magdeburg, Henneberg und rechts die Wappen von Meißen, Pfalz Thüringen, Herrschaft Pleißen und Brehna. Der Anhänger ist dazu gedacht, vorn auf dem Mieder bzw. Dirndl getragen zu werden. Eine Blüte mit einem Granat und ein abgehängtes Tatzenkreuz mit roter Glaspaste geben dem Schmuckstück eine prachtvolle Note. Sehr schön erhalten, ist der in der Epoche des Biedermeier gefertigte Anhänger aus dem Nachlass einer Berliner Familie zu uns gekommen, wo er die letzten rund 185 Jahre wohl verwahrt wurde.

Die große Welt der Trachten hält immer wieder faszinierende Entdeckungen für uns bereit – und wir begegnen hier einigen Prinzipien, welche uns aus dem übrigen Bereich des Schmucks gut vertraut sind. Ein solches immer wieder zu beobachtendes Vorgehen ist es, Fundstücke und ältere Besitztümer für neu angefertigte Stücke zu verwenden. Diamanten etwa aus Familienbesitz wurden in früheren Zeiten alle paar Generationen neu gefasst, um einerseits die eigene Familiengeschichte zu bewahren und zugleich dem Schmuck eine größere Bedeutung zu geben.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund doch einmal nicht zufrieden sein, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und wir finden umgehend eine gemeinsame Lösung. Unabhängig davon können Sie innerhalb von 30 Tagen jeden Artikel zurückgeben und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.


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