Es ist, was es ist, sagt die Liebe

Trilogie-Ring aus Gold mit Saphiren und Diamanten, England um 1900

Drei feine dunkelblaue Saphire im Facettenschliff sind in einer Reihe mit der Ringschiene angeordnet und werden von zwei kleinen Diamanten im historischen Altschliff begleitet. Eine seitlich fein gravierte Schiene aus 18-karätigem Gelbgold macht das funkelnde Arrangement als Ring tragbar. Der Besatz aus drei Saphiren in diesem Stück nimmt die Tradition der sog. „Trilogie-Ringe“ auf: Die drei großen Edelsteine sollen als Verweis auf eine gemeinsame Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft symbolhaft verstanden werden. So ergibt sich im Medium des Ringes der Verweis auf ein gemeinsam geführtes Leben. Der größere Stein in der Mitte legt dabei einen Fokus auf das Jetzt der Gegenwart. In der Sprache der Edelsteine steht der Saphir zudem für die Treue, während Diamanten Symbole der Ewigkeit sind. Somit steht dieser Ring ganz im Kontext der Liebe. Der wirkungsvolle Einsatz, dezenter, gestalterischer Mittel macht den vorliegenden Ring zu etwas Besonderem. Das Schmuckstück ist in den Jahren um 1900 in England entstanden und wir haben ihn in London entdeckt. Er ist ein romantisches und hochwertiges Schmuckstück, das mit wundervollen Edelsteinen daran mahnt, die gemeinsamen Augenblicke stets zu genießen.

Der Saphir ist ein wahrhaft königlicher Stein. Noch häufiger als der Rubin schmückt er die Kronen in den Monarchien Europas: Die englische Staatskrone funkelt im Licht von 18 wunderschönen Steinen, ebenso viele weist die des Böhmenkönigs Wenzelslaus auf. Und doch teilt er mit dem Rubin viele Eigenschaften, denn für den Mineralogen gehören beide Steine zur Gruppe der Korunde. Die berühmtesten Saphire der Welt stammen aus Kaschmir, wo heute indes nur noch wenige Saphire gefördert werden. Kaschmir-Saphire zeigen ein kraftvolles Kornblumenblau und haben einen sog. „schläfrigen“, leicht milchigen Charakter. Saphire anderer Fundstätten zeigen abweichende Blautöne: Steine aus Mianmar, die ebenfalls höchste Qualitäten erreichen können, tendieren etwa eher zu einem Ultramarin. Im Volksglauben gilt der Saphir als Stein der Wahrheit, der Treue, der Klugheit und der Vernunft. Dem entsprechend trug der Doge von Venedig einen solchen milden, blauen Stein als Zeichen seiner Treue und Vermählung mit dem Meere, in Gold gefasst. Und auch Königin Elisabeth I. von England glaubte daran, dass ihr Saphir sie gegen Verleumdung und List schützen könne.

Wir möchten, dass Sie zu 100% zufrieden sind! Daher begutachten, beschreiben und fotografieren wir alle unsere Schmuckstücke mit größter Sorgfalt.

Bei unseren Bewertungen des antiken Schmucks können Sie sich auf unsere jahrelange Erfahrung im Handel sowie unsere Expertise als studierte Kunsthistoriker verlassen. Als Mitglied in verschiedenen Händlerorganisationen sowie der britischen Society of Jewellery Historians haben wir uns hier zu größter Exaktheit verpflichtet. In unseren Beschreibungen weisen wir stets auch auf etwaige Altersspuren und Defekte hin, die wir auch in unseren Fotos nicht verbergen - damit Sie, wenn unser Paket zu Ihnen kommt, keine unangenehmen Überraschungen erleben müssen.

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